Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica

Hier reicht der Regenwald bis an den Atlantik heran: Im Nationalpark Manuel Antonio kannst du durch dichtes Grün wandern – und wirst dabei immer wieder von Ausblicken auf  tropische Strände überrascht. Du triffst auf zahlreiche Schmetterlinge, Vögel, Reptilien und verschiedene Affenarten – und mit ein bisschen Glück und gutem Auge auch auf Faultiere oder Nasenbären.

Die Tiere im Park sind an die Besucher gewöhnt und kommen auch schon mal recht nah. Füttern oder streicheln solltest du sie aber nicht, denn es sind nach wie vor Wildtiere. Und auch wenn es viele Besucher einfach nicht verstehen wollen: Fotografieren mit Blitz ist ebenfalls tabu, weil die Tiere vom grellen Licht blind werden können!

Nach den Spaziergängen durch den Regenwald bietet sich eine Pause an einem der Traumstrände an. Unter einer Palme oder im Schatten eines Felsens lässt es sich bestens entspannen. Und wer Schnorchelequipment dabei hat, kann seine Tierbeobachtungen direkt unter Wasser fortsetzen.

Gnadenlos überlaufen?

Wie ich von einigen Leuten hörte, ist der Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica vor allem am Wochenende mittlerweile sehr voll, und auch die Waschbären sind recht dreist geworden. Wir hatten bei unserer Reise vor einigen Jahren offenbar Glück: Sobald wir uns vom Hauptstrand entfernt hatten, gehörte der Park fast uns allein, so dass wir ihn ganz in Ruhe genießen konnten.

Welche Erfahrungen hast du denn in Manuel Antonio gemacht: paradiesische Stille oder Völkerwanderungen? Ich freue mich auf deinen Bericht, falls du schon dort gewesen bist!

 

 

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7 Kommentare

  • Ich kann da Sabine und Corinna nur zustimmen. In Manuel Antonio muss man heute schon eher einen Glücktag treffen, damit man den Park wirklich geniessen kann. Vor allem in der Hochsaison. Das Problem ist eben, dass der Park so einfach zugänglich ist. Da kann man sich eben in San Jose in
    den Bus setzen und wird quasi vor dem Eingang abgesetzt.

    Die bereits genannten Parks sind hingegen nicht ganz so einfach zu erreichen (und werden auch nicht so mit den Badeferien verbunden). Das macht dann natürlich einiges aus.

    Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass sich ein Besuch trotzdem lohnen kann. Dann nämlich, wenn man etwa nur sehr wenig Zeit hat und dennoch mal so etwas erleben möchte.

    Grundsätzlich rate ich aber jedem zu einem Mietauto mit dem man auch ganz einfach die Parks abseits des Massentourismus erreichen kann 😉

    • Danke für die aktuellen Tipps, Daniel. Als wir damals da waren, wäre ein Mietwagen gar nicht möglich gewesen, weil die Straßen teilweise so schlecht waren, dass wir kaum einen Privatfahrer gefunden haben, der uns fahren wollte, weil er Angst um seine Reifen hatte …

  • Hallo Sabine,
    wir waren bereits 2 Mal in Costa Rica… und der Nationalpark Manuel Antonio ist sicherlich nicht der Vorzeigepark in Sachen Natur und Wildlife. In 2013/14 haben wir ihn besucht und waren von dem Massentourismus doch etwas geschockt. Allerdings wollten wir die Kapuzineräffchen sehen und den tollen Strand genießen.

    In 2014/15 sind wir einfach an diesem Park vorbeigefahren. Wer Natur, Tiere und Ruhe, oder auch mal einen schönen Strand sucht, findet dies an weitaus idyllischeren Ecken wie in Tortuguero, Nationalpark Carara (rote Aras) oder für mich ein persönliches Highlight ganz im Süden der Nationalpark Corcovado.

    Generell ist Costa Rica ein tolles Reiseziel, das wunderbar auf eigene Faust bereist werden kann und auch ein ideales Ziel für Familien.

    Viele Grüße
    Sabine

  • Liebe Sabine,
    da habt ihr wirklich Glück gehabt, dass ihr den Nationalpark Manuel Antonia noch so idyllisch erlebt habt.

    Wir waren diesen Sommer dort. Inzwischen drängen sich schon an der kurvigen Bergstraße vor den Toren des Nationalparks die Hotels und Unterkünfte dicht an dicht. Am Wochenende oder an Feiertagen kann man von einem Besuch des Nationalparks nur abraten. Und selbst unter der Woche wird es im Laufe des Tages schnell voll.

    Der Strand auf deinem Bild ist wirklich ein Traum. Allerdings ähnelt er spätestens ab mittags einem Freibad mit ausgelegten Handtüchern und Picknickdecken. Vorne im flachen Wasser dümpeln zahllose Menschen. Zudem sind die Waschbären und Kapuzineraffen so dreist, dass man permanent auf seine Sachen (insbesondere Essbares) aufpassen muss.

    Wer allerdings abseits der Hauptstrecken und -strände unterwegs ist, kann durchaus in Ruhe Natur und Tiere erleben. Die frühen Morgenstunden sind ebenfalls empfehlenswert, um Tiere zu sehen und den Massen zu entgehen. Allerdings haben wir auch am überfüllten Strand auf dem Baum über uns ein ganz friedlich schlummerndes Faultier entdeckt – allem Trubel zum Trotz.

    Ferngewehte Grüße von Corinna

    • Liebe Corinna, vielen Dank für deinen Kommentar zur aktuellen Lage im Nationalpark Manuel Antonio. Da kann man mal sehen, welchen Unterschied nur ein paar wenige Jahre machen können … Trotz dieser nicht so schönen Erfahrung wünsche ich weiterhin tolle Reisen und viele Erntdeckungen!

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