Zwei Wandertipps für Teneriffa

Blick von Teneriffa auf die Nachbarinseln (Foto: Jochen Hafner)

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Was ist das Schöne an Teneriffa? Dass hier Berge und Meer so nah beieinanderliegen! Daher möchte ich dir heute zwei Wanderungen vorstellen, die ich dort unternommen habe: eine bergauf, die zweite am Wasser entlang. Schnür schon mal die Wanderschuhe!

Auf den Berg bei Masca

Die erste Wanderung startet in der Nähe des Bergdorfes Masca, im Herzen von Teneriffa. Den Ort an sich finde ich eher uninteressant, weil er sich zu einer ziemlichen Touristenfalle entwickelt hat: 1986 soll es dort nur eine Einheimischen-Kneipe und ein Restaurant gegeben haben – heute findet man an jeder Ecke alles, was das Touristenherz begehrt. Das liegt unter anderem an der beliebten Wanderung durch die Masca-Schlucht bis hinunter zum Strand, wo man sich mit dem Boot abholen lassen kann. Diese Wanderung startet in Masca.

Als würde man fliegen … (Foto: Jochen Hafner)

Uns zieht es aber lieber in die Höhe. Wir fahren zum Ausgangspunkt der Wanderung ein paar Kehren südlich von Masca. Von dort geht es zum Dreschplatz, von dem aus der Wanderführer einen schönen Ausblick verspricht. Davor hat der liebe Gott aber erstmal einen anstrengenden Weg gesetzt. Es geht bergauf und bergab, an einer Felswand und auf einem Grat entlang. Damit wir uns nicht verlaufen, müssen wir immer wieder nach Steinmännchen und Farbklecksen im unwegsamen Gelände Ausschau halten. Für Menschen mit Höhenangst (zu denen ich zum Glück nicht gehöre) ist diese Wanderung sicherlich eine Herausforderung.

Schließlich erreichen wir, ziemlich außer Puste, den Gipfel. Vor uns eröffnet sich ein Plateau mit ehemaligen Feldern, und ein paar Meter weiter unten befindet sich der alte Dreschplatz. Hier muss ich erstmal eine längere Pause einlegen – nicht nur, weil ich echt geschafft bin, sondern auch, weil wir von dort oben einen wunderschönen Ausblick aufs tief unter uns liegende Meer haben. Weiter draußen liegen die Nachbarinseln La Palma, La Gomera und El Hierro im Dunst. Nur schwer kann ich mich losreißen, um den Rückweg zum Auto anzutreten.

Am Meer entlang bei Las Aguas

Die zweite Wanderung, die ich dir empfehlen möchte, ist weitaus weniger anstrengend, denn sie führt an der Küste entlang. Im Grunde ist es mehr ein Spaziergang als eine Wanderung – aber sie hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Wir starten von San Juan de la Rambla im Norden Teneriffas. Im Ortsteil Las Aguas beginnt hinter dem Schwimmbad ein Küstenweg, der früher für die Bewohner die alte Verbindung zwischen den Küstenorten gewesen ist.

Auf dem Küstenweg (Foto: Jochen Hafner)

Wir laufen immer an der Steilküste entlang durch üppige Gärten und winzige Dörfer hindurch. Katzen dösen im Schatten der Bäume und Büsche, uns begegnet kaum ein Mensch auf diesem hübschen Weg. Nach einer guten Stunde ist der Weg an einer Schlucht zu Ende, und wir kehren um, um noch einmal durch die Idylle am Meer zu laufen.

Zurück in San Juan de la Rambla fallen wir in eine Tapas-Bar direkt am Eingang des Küstenweges ein. Ich bestelle wie immer meine Favoriten: Boquerones und einen großen Teller Serranoschinken. So lasse ich mir eine Wanderung doch gefallen!

Zwei weitere Wandertipps für Teneriffa findest du in einem anderen Teneriffa-Beitrag auf Ferngeweht.

Und übrigens: Auf der Seite von Thomas Cook durften sich ein paar Reiseblogger zu den Kanaren äußern – und Ferngeweht ist auch dabei!

Warst du auch schon mal auf den Kanaren? Welches sind deine schönsten Wanderungen dort gewesen? Rein damit in die Kommentare!

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Thomas Cook. Das hat meinen Beitrag nicht beeinflusst; ich habe die Inhalte frei gewählt und sie geben meine Meinung wieder.

 

 

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