Weltreise? Nein, danke

Letztens las ich auf einem Reiseblog die Aussage: „Weltreisen sind ja irgendwie ein Traum. Von jedem. Gefühlt könnte ich jeden fragen und er würde behaupten, dass eine Weltreise, alles sehen, alles entdecken, schon immer sein großer Plan war.“

Meine spontane Reaktion:

Nö. Ich nicht.

Ich hatte nie den Wunsch, eine Weltreise zu machen, wollte nie sehr lange am Stück reisen, habe nicht den Plan, alles sehen zu wollen. Natürlich reise ich gern (das hast du ja wahrscheinlich mittlerweile herausgefunden …). Aber statt auf Weltreise zu gehen, schaue ich mir die Welt lieber in kleinen Häppchen an.

Warum ich nicht auf Weltreise gehen möchte

Bevor ich dir ein paar Gründe dafür nenne, will ich erstmal definieren, was für mich überhaupt eine Weltreise wäre:

  • mindestens ein halbes Jahr, eher sogar länger, unterwegs sein
  • viele verschiedene Länder auf mehreren Kontinenten sehen
  • dauernd unterwegs sein, höchstens mal ein, zwei Wochen am gleichen Ort

Hört sich gut an? Für mich nur bedingt. Das würde mich an einer Weltreise schnell stören:

Ich wäre überfordert

Für mich wären das zu viele Eindrücke in zu kurzer Zeit, ohne die Gelegenheit, mal alles sacken zu lassen. Ich schaue mir die Welt viel lieber Stück für Stück an und lasse dann meinem Geist und meinem Herzen Zeit, sich erstmal im gewohnten Zuhause zu erholen, bevor es ans nächste Ziel geht. Nomalerweise bin ich bei meinen langen Reisen um die vier Wochen unterwegs. Am Ende merke ich ganz oft, dass es jetzt auch mal wieder gut war und ich gern wieder nach Hause fahre.

Natürlich könnte ich auf meiner Weltreise entscheiden, länger an einem Ort zu bleiben. Dann wäre es für mich aber keine Reise mehr, sondern Leben in einem anderen Land meiner Wahl – ganz andere Situation.

Arbeiten wäre nicht möglich

Mehrere Monate Auszeit zu nehmen ist schwierig, wenn man wie ich selbstständig arbeitet. Ich habe keinen Chef, der mir ein Sabbatical genehmigt, sodass ich nach meiner Rückkehr wieder in meinen alten Job einsteigen kann. Ganz im Gegenteil: Meine Kunden warten nicht ein Jahr auf meine Rückkehr, denn sie wollen ihre Arbeit schließlich auch erledigt haben. Also suchen sie sich wahrscheinlich einen anderen Dienstleister, der die Aufgaben übernimmt – und ich müsste nach meiner Weltreise wieder von Neuem auf Akquise gehen. Keine schöne Aussicht!

Unterwegs arbeiten? Ja, wenn ich wollte, könnte ich sogar als Digitaler Nomade arbeiten, denn als Journalistin habe ich einen Job, bei dem ich weitgehend ortsunabhängig bin. Aber wenn ich schon eine Weltreise unternehme, dann würde ich während dieser Zeit nicht arbeiten wollen. Das wäre für mich keine echte Auszeit, und ich wäre ständig hin- und hergerissen zwischen Erleben und Geld-verdienen-müssen.

Außerdem kann ich am besten in meinem gewohnten Umfeld und mit viel Ruhe arbeiten. Im Zug, im Café oder an einem schönen Ort bin ich viel zu sehr abgelenkt und könnte keine guten Ergebnisse abliefern – das merke ich schon an den seltenen Tagen, an denen ich mal außerhalb meines Büros arbeite(n muss).

Geld müsste reichen

Eine Weltreise kostet nun mal Geld – und ich möchte nicht an jeder Ecke sparen müssen, damit das Geld auch bitte bis zum Ende der geplanten Reisezeit reicht. Schlafsäle in Hostels sind nichts mehr für mich. Und auch billige Nachtbusse brauche ich nicht mehr – da gönne ich mir lieber mal etwas auf Reisen und bin dafür kürzer unterwegs. Erst wenn ich dann wieder genügend Geld für die nächste Reise gespart habe, geht es erneut los.

Ein Kredit, um zu reisen, käme für mich übrigens niemals infrage! Auch ans Ersparte auf der hohen Kante will ich nicht rangehen. Denn mein Plan ist es, mir auch im Alter, wenn ich nicht mehr arbeite, noch weiterhin das Reisen leisten zu können. Wenn ich heute schon jeden Cent ins Reisen stecken würde, könnte ich das Reisen später, wenn ich nicht mehr arbeite, finanziell vergessen.

Trennung fiele mir schwer

Bis zu einem Jahr oder länger von meinem Partner, meiner Familie und meinen Freunden getrennt zu sein, würde mir schwerfallen. Als ich 2004 sechs Wochen allein in Kuba war und meinen Partner zu Hause lassen musste, war das schon schlimm. Heutzutage ist es dank Smartphone und Internet natürlich leichter, Kontakt zu halten – aber wenn mal was sein sollte, ist eine schnelle Rückkehr vom anderen Ende der Welt doch nicht so einfach.

Ja, ich liebe das Reisen. Ja, ich liebe es, immer neue Länder kennenzulernen. Aber für eine Weltreise müsste ich zu viele Abstriche machen. Das ist es mir dann doch nicht wert.

Wie schaut es bei dir aus: Träumst du von einer Weltreise? Oder bevorzugst du auch eher kürzere Reisen? Verrätst du es mir in den Kommentaren?

Es haben sich übrigens in letzter Zeit noch andere Blogger über das Thema Weltreise Gedanken gemacht haben:

Steffi von Steffis Traumzeit stellte fest: Sie hatte plötzlich keine Lust mehr auf Langzeitreisen und kam vorzeitig aus Kanada zurück.

Michael von Erkunde die Welt träumt bereits länger von einer Weltreise und weiß schon genau, wann er sie starten wird: im Jahr 2024.

Marieke von Flashpackcitygirl musste aus familiären Gründen ihre Weltreise vorzeitig abbrechen und geht jetzt erneut auf Tour.

 

 

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40 Kommentare

  • Haha, liebe Sabine, nach unserem kurzen Geplänkel auf Facebook, muss ich jetzt mal wieder bei dir kommentieren.
    Ich bin ganz deiner Meinung. Dabei bin ich auf Weltreise, allerdings einer langsamen unter Segeln, wie du ja weißt, und auch mit vielen Unterbrechungen. Manchmal bleiben wir länger hängen, manchmal eilen wir weiter. Manchmal sind es mir einfach zu viele Eindrücke, das beschreibst du sehr gut. Dann muss eine Pause her. Aber die kommt auf See ganz von allein.
    Wir haben viele Weltumsegler kennengelernt, die Jahre, fast Jahrzehnte unterwegs waren. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte einfach so loslassen und mich ganz aufs Reisen einlassen, so open-end. Aber ich muss dazwischen nach Hause. Genau deshalb wird es vielleicht doch nichts mit unserer Weltumsegelung – der Pazifik ist so weit weg von daheim! Mal sehen.
    Für heute liebe Grüße aus der Karibik
    Steffi

  • Schöner Text, mit dem ich völlig einverstanden bin. Vor 10 Jahren habe ich eine Weltreise gemacht. Es war wunderbar und es lohnt sich: wenn man schon am Ende der Welt ist, warum nicht gleich das nächste Land sehen? Neben Australien ist Neuseeland, und, und und… Ich bereue nichts. Aber heute möchte ich nicht mehr. Ich arbeite auch selbstständig, und kann deine Bedenken sehr gut nachvollziehen. Und auch ich gönne mir unterwegs gerne was. Ich will die Welt sehen, erleben, lieben… Stück für Stück :-)

    • Schön, dass du die Erfahrung einer Weltreise machen konntest. So kann man natürlich noch viel besser entscheiden, ob einem diese Art zu reisen liegt oder nicht.

  • Ja, so ne Weltreise…

    Nö, nicht wirklich. Ich mag es zwischen meinen Reisen immer wieder nach Hause zu kommen. Zurück in meine Wohnung. Dann die Bilder zu sichten, sortieren, eine tolle Slideshow zu erstellen und Freunden und der Familie vom Urlaub zu erzählen.
    Zeitgleich wird der nächste Urlaub geplant – wenn ich damit nicht schon während des Urlaubs angefangen habe… Vorfreude ist für mich sehr wichtig und wird auch zelebriert. Auf Weltreise wäre das wohl nicht möglich. Oder doch?

    Allerdings finde ich es total faszinierend Blogs zu folgen in denen von Weltreisen oder anderen langen Reisen berichtet wird. Ich finds klasse, wenn sich jemand das traut und auch durchzieht – aber ich selbst brauch dann doch die Sicherheit von meinem Job, dem sicheren Verdienst und hab somit eben bis zur Rente „nur“ meinen Jahresurlaub um zu reisen… Aber da kommt ja auch einiges zusammen :-)

  • Ich bewundere Menschen, die mit ihren Sieben Sachen im Rucksack einfach in die Welt hinausmarschieren. Natürlich spielt Geld auf einer solchen Reise eine wichtige Rolle, doch wenn man mit dem Nötigsten auskommt, braucht es nicht viel. Auch bin ich nicht der Mensch, der die Muße hat, sich auf eine mehrere Monate andauernen Trip zu begeben. Dafür bin ich einfach zu sehr an meine Heimatstadt gebunden. Dann picke ich mir lieber die Rosinen heraus und reise selektiv an die Orte, die in meinen Top 1000 Must-Seen-Places stehen.

    • Natürlich kann man mit wenig Geld auskommen und auf Reisen sehr sparsam leben, aber darauf habe ich persönlich keine Lust mehr. Viel Spaß beim Rosinenpicken, Chris ;-)

  • Hi Sabine,
    ich glaube ich habe noch nie jemanden getroffen der keine Weltreise machen möchte. ;)
    Der Artikel ist aber gut nachvollziehbar und da sieht man mal,wie unterschiedlich die Menschen so sind.
    Ich würde gerne eine Weltreise machen, allerdings nur wenn ich zu viel Geld zum ausgeben hätte und auf unbestimmte Zeit, sodass ich mal irgendwo länger bleiben oder evtll.auch zwischendurch „Pause Zuhause“ machen könnte – für 1-2 Monate oder so ;)
    LG
    Sarah

  • Schön, dass sich mal jemand traut, das zu schreiben! Mir gehen diese Aussagen, jeder wolle unbedingt mal eine Weltreise machen, oder schlimmer noch „10 Gründe, warum du gleich morgen eine Weltreise starten solltest“, etwas auf den Keks. Solche Aussagen nerven genauso wie die Schwarzmalerei von den Menschen, die nicht sonderlich reiseaffin sind. Ich bin in der gleichen „Grauzone“ wie du unterwegs. Ich liebe das Reisen, gerne auch mal ein paar Wochen am Stück wenn möglich, aber ich mag auch mein Leben hier zu Hause im Kreise meiner Familie und Freunde. Außerdem erkunde ich die Gebiete, durch die wir reisen, lieber intensiver statt nur an den Hotspots vorbeizuhuschen. Deshalb sind wir bei unserer zweimonatigen Elternzeittour auch nicht so weit gekommen wie vorher geplant, aber das war gut so. Und nach dieser langen Tour habe ich mich wieder richtig doll auf zu Hause gefreut.
    Viel Spaß weiterhin bei deinen Reisen. Ich lese immer gerne mit :-)

  • Wie ich ja schon auf Facebook schrieb: Ich würde gerne ein paar Monate am Stück reisen, sechs Monate oder zwölf. Aber nicht um die Welt, nicht einen ganzen Kontinent.
    Ich würde gerne eine Region, ein Land etc. in dieser Zeit besonders gut kennen lernen.
    Als es damals die Blogparade zur Traumreise gab, wusste ich sofort, wie sie aussähe: Sie würde einige Monate durch Italien gehen. Ich liebe dieses Land und ich würde es gerne in dieser relativ langen Zeit gut kennen lernen.
    Natürlich lernt man ein Land am allerbesten kennen, wenn man dort einen Alltag hat, sich mit dem herumschlagen muss, mit dem sich die Einheimischen herumschlagen etc. Das habe ich in meinen Jahren in Österreich gemerkt.
    Ich hätte auch ein Problem, in Italien eine Weile zu leben und zu arbeiten, aber auch dort herumzureisen für Monate, nur mal 1-2 Wochen am selben Fleck – das würde mir gefallen.

    Eine Weltreise mit „Around the world“-Ticket? Nein. Das wäre mir – wie Dir – zu viel auf einmal.

    • Ein paar Monate Reisen in einem Land ist sicherlich auch spannend, Ilona. Und Italien ist ja auf jeden Fall immer eine Reise wert. Ich habe da mal drei Monate gelebt und habe damals viel gesehen.

  • Liebe Sabine,
    Interessante Gedanken, die du hier aufschreibst und iach kann das teilweise auch verstehen. Ich selbst bin aber einfach in einer ganz anderen Situation. Mit 15 bin ich aus meiner Heimatstadt Berlin weggezogen und habe so schon früh gelernt, damit umzugehen, Menschen zu vermissen, aber dennoch nichts vom Leben zu verpassen. Mit 18 war ich dann das erste Mal ein Jahr im Ausland, wieder ein neuer Abschnitt, wieder ein neues Leben. Als ich nach Berlin zum studieren zurückkam, fing für mich wieder etwas Neues an, dann un Madrid und jetzt lebe ich mehrere Monate in Mexiko. Irgendwie bin ich schon so daran gewöhnt, immer wieder neu irgendwo anzufangen, aber trotzdem das hinter mir Gelassene nicht zu vergessen. Auch ich bin in einer Beziehung und vermisse meinen Freund sehr. Wenn wir uns wiedersehen, werden wir uns fünf Monatr lang nicht mehr gesehen haben. Klar ist das hart, aber dennoch möchte ich auf nichts verzichten. Weder darauf, länger in der Welt unterwegs zu sein, noch darauf, mit einem geliebten Menschen zusammenzusein. Und es klappt ja scheinbar beides! :) Was ich damit sagen will: ich kann die emotionale Gebundenheit an einen Ort zwar nachvollziehen, für mich persönlich stellt dies aber kein Hindernis zum länger verreisen mehr dar. Trotzdem schön, das Thema mal aus dieser Perspektive beleuchtet zu sehen!
    Liebe Grüße aus Mexiko,
    Jessy

    • Danke, Jessy, für das Schildern deiner Situation. Ich habe zwar im Studium auch ein Jahr im Ausland gelebt, aber „nur“ in Wales. Wenn es hätte sein müssen, hätte ich also schnell nach Hause fahren können. Mexiko ist da nochmal eine andere Hausnummer …

  • Liebe Sabine,

    ein toller Artikel. Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Wenn man immer wieder liest „Wir haben alles verkauft und machen jetzt eine Weltreise“, da schüttelt es mich regelrecht bei der Vorstellung. Jeder so, wie er mag. Für mich wär das definitiv nichts. Abgesehen davon, dass ich mir viel zu viele Sorgen machen würde, wie es danach weiter geht, bin ich ebenfalls gerne Zuhause und mit Familie und Freunden zusammen.

    Nachdem wir letztes Jahr drei Monate am Stück unterwegs waren, ist allerdings der Hauptgrund, wieso ich nicht für ein halbes Jahr oder länger Reisen möchte, die absolute Reizüberflutung. Wie du schon schreibst, wenn man das macht, dann möchte man auch möglichst viel sehen. Aber bei uns stellte sich das Übersättigungsgefühl bereits nach acht Wochen ein. Jeden oder jeden zweiten Tag an einem anderen Ort ist auf Dauer nicht nur anstrengend, sondern man kann sich am Ende vor lauter Eindrücken gar nicht mehr am gerade erlebten erfreuen. Was einfach viel zu schade ist. Daher langsam reisen und nicht so viel sehen wollen oder lieber viele kleine Reisen.

    Liebe Grüße,
    Tanja

  • Hallo Sabine,
    das geht mir auch so. Ich bin total gerne unterwegs, aber auch genauso gerne dann wieder daheim. Eine Weltreise wäre (noch) nichts für mich. Vielleicht ändert sich das irgendwann, aber im Moment kann ich mir das nicht vorstellen.
    Liebe Grüße
    Christina

  • Eine Weltreise würde für mich auch nicht infrage kommen, da ich erstens Kinder habe, die ich nicht so lang allein lassen würde, ein Haustier und es finanziell nicht machbar wäre. Ich muss auch nicht jedes Land bereist haben. Mir wären das auch zu viele Eindrücke auf einmal. Irgendwann nimmt man nichts mehr auf. Eine längere Reise von 4-6 Wochen kann ich mir dagegen gut vorstellen, aber dann wollte ich auch wieder nach Hause. Ich bin auch der Meinung, dass das Reisen nichts selbstverständliches ist und nicht jeder Mensch diese Freiheit hat. Viele können nicht dafür aufkommen oder haben nicht die Möglichkeiten – aus welchen Gründen auch immer – dazu, von daher ist für mich jede Reise immer ein besonderes Erlebnis… egal ob es sich um einen Kurztrip, Städtereise oder den geliebten Tagesausflug handelt.
    VG
    Iris

  • Liebe Sabine, da hast du mich echt zum nachdenken gebracht. Eigentlich hätte ich auf jeden Fall gesagt : Weltreise.. Na klar, sofort. Aber nach dem Lesen des Artikels wäre ich glaube ich auf Dauer auch überfordert mit so vielen Eindrücken bei einer einer langen Zeitdauer. Grundsätzlich mag ich es jeden Tag an einem anderen Ort zu sein und viel zu erleben, aber nach 3 Wochen Rumreisen freue ich mich dann doch meistens auch auf zu Hause. (und zu hause zähl ich dann wieder die Tage bis zur nächsten Reise). Ich glaube so bleiben die Reisen etwas besonderes und werden nicht zum Alltag.
    LG Annika

  • Hallo Sabine,

    da stimme ich dir völlig zu. Weltreise wäre auch nicht mein Ding, denn wie du schreibst, es würde mich überfordern. Was ich allerdings sehr gerne mal machen würde, ist länger als 4-5 Wochen durch ein Land reisen. Also 3-4 Monate durch Australien, den Western der USA oder was auch immer mir noch so einfällt. Ein Land wirklich kennenlernen, ein wenig dort leben. Und sich mal richtig Zeit lassen und treiben lassen. Aber davon muß ich meinen Partner noch überzeugen, denn eine so lange Trennung wäre auch mir viel zu lang.
    Lieben Gruß
    Ina

    • Länger in einem Land zu reisen ist natürlich auch eine Option, Ina. Aber je nach Vielfalt des Landes ist das ja auch nicht viel anders als eine Weltreise, oder? Viele Eindrücke in kurzer Zeit …

  • Hallo Sabine, sehr witzig, dass du gerade heute diesen Artikel online stellst, nachdem ich gestern Abend ein ziemlich ähnliches Gespräch mit einer Freundin geführt habe. Wir starten Ende Dezember auf Weltreise, aber in meinem privaten Umfeld habe ich dafür bisher nie die Reaktion aus dem ersten Absatz erhalten. Und das ist auch völlig okay, finde ich. So wie ich mir Verständnis für meinen Traum erhoffe, freue ich mich für die Menschen, die ihr aktuelles Leben so sehr genießen, dass sie sich so eine lange Reise eben nicht vorstellen können. Viele Grüße und weiterhin fröhliches Reisen, Saskia

    • Ich habe absolutes Verständnis für alle, die eine Weltreise machen wollen, Saskia! Nur für mich selber wäre das halt nichts. Euch viel Spaß auf Eurer Reise! Wo soll es denn überall hingehen?

  • Hallo Sabine,

    ich sehe es genau wie du. Auch ist es bei mir so, dass ich nicht überall selbst gewesen sein muss. Ich lese manchmal auch gerne einfach nur Reiseberichte von anderen und versetze mich dann gedanklich dorthin ;-).

    Liebe Grüße,
    Heike

  • Hi Sabine,

    da bin ich doch sehr nah bei Dir. Auch für mich wäre eine Reise, länger als 4-6 Wochenm im Moment nicht vorstellbar. Da ist der Job, den ich liebe und gerne mache, der das nicht zulassen würde. Und, ganz wichtig, unsere privaten Bindungen an zu Hause, von der Familie, den Freunden und natürlich die Verpflichtung gegenüber unseren Katzen. All das könnten wir nicht lösen oder aufgeben um länger unterwegs zu sein. Wir wollen das auch gar nicht, das Verlangen ist im Moment nicht da.

    LG Thomas

    • Haustiere sind ja nochmal eine besondere Hürde, Thomas. Selbst unsere vierwöchigen Reisen möchte ich keinem Tier zumuten. Daher habe ich auch keine ;-) Wie macht Ihr das denn mit den Katzen in der Zeit?

  • Ein spannender Einblick in deine Gedanken, die ich in vielen Teilen gut nachvollziehen kann. Vielen Dank dafür!

    Witziger Weise erreicht mich dein Pingback (lieben Dank auch für die Verlinkung!) gerade, während ich einen Artikel über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Reise-Dauern schreibe. Viele dieser Punkte bin ich gerade dabei zu beleuchten.

    Ich finde deine Einstellung völlig nachvollziehbar. Letztlich muss jeder seine eigenen Träume realisieren. Und nicht für jeden ist eine Weltreise eben die perfekte Reise.

    Hab einfach weiter Spaß bei deiner Art des Reisens. Das ist es, was zählt!

    Lg Michael

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