Ein internationales Festmahl zum 6. Geburtstag

Umschlag mit herzlichen Glückwunsch

Happy birthday, mein kleiner Reiseblog!

Sechs Jahre alt wird Ferngeweht in diesen Tagen. Groß feiern dürfen wir ja nicht. Ihr wisst schon: Kontaktbeschränkung und so. Vielleicht magst du aber trotzdem mit mir anstoßen auf die vergangenen 72 Monate. Danke, dass du weiterhin als treuer Leser und treue Leserin dabei bist! Auch wenn Reisen derzeit ja nicht unbedingt das angesagteste Thema auf der Welt ist, werden sicherlich wieder andere Zeiten kommen. Und dann wird auch Ferngeweht wieder mehr unterwegs sein …

Für unsere kleine Geburtstagsfeier habe ich dir drei Lieblingsrezepte mitgebracht, die mich an vergangene Reisen erinnern:

Vorspeise: Frühlingsrollen aus Vietnam

In Vietnam konnte ich an keinem Stand vorbeigehen, der frische Frühlingsrollen im Angebot hatte. Zuhause bekomme ich die Rollen zwar nie so perfekt gerollt, wie die Köchinnen und Köche das in Vietnam geschafft haben. Am Rezept liegt es nicht – eher an meinen Rollfähigkeiten.

Das brauchst du für acht frische Frühlingsrollen:

  • 8 Frühlingsrollenhüllen aus Reispapier
  • 16 gekochte Garnelen
  • 50 g getrocknete Glasnudeln, 10 min in heißem Wasser eingeweicht
  • 16 frische Thai-Basilikumblätter, gehackt
  • 30 g frische Korianderblätter, gehackt
  • 1 Möhre, in kurze, feine Streifen geschnitten
  • Saft von einer Limette
  • 2 EL süße Chilisoße

Du tauchst eine Frühlingsrollenhülle in warmes Wasser ein, bis sie weich ist. Dann breitest du sie auf einem flachen Teller aus, belegst sie in der Mitte mit allen Zutaten, klappst zwei Seiten der Hülle nach innen und rollst sie auf.

Am besten schmecken die Frühlingsrollen mit einem Dip aus:

  • 1 TL Zucker, aufgelöst in 80 ml kaltem Wasser
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 EL heller Essig
  • 1 kleine rote Chili, gehackt
  • 1 El frische Korianderblätter, gehackt
Frische Frühlingsrollen mit Saucentopf

Das Bild ist aus Vietnam – meine Sauce ist heller (und schärfer!). Und ich verwende Glasnudeln statt Reisnudeln. (Foto: Jochen Hafner)

Hauptspeise aus Thailand: Panang-Curry

Thailändische Currys sind meine absolute Lieblingsspeise. Mindestens einmal im Monat packe ich meinen Wok aus und koche ein Thai-Curry mit den unterschiedlichsten Zutaten. Das fühlt sich ein ganz klein bisschen wie Urlaub in Thailand an.

Die einfachste Variante des Thai-Curry für zwei bis drei Portionen geht so:

  • 1 El Öl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1-2 EL fertige Panang-Currypaste
  • 400 ml (1 Dose) Kokosmilch
  • 1 mittelgroße Süßkartoffel, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 200 g Ananas, frisch oder aus der Dose, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 4 Kaffir-Limettenblätter
  • 80 g Erdnüsse, gehackt
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 EL brauner Zucker
  • 15 g frische Thai-Basilikumblätter, gehackt
  • 15 g frische Korianderblätter, gehackt

Öl im Wok erhitzen, Zwiebel und Panang-Currypaste anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und zum Kochen bringen. Limettenblätter und Süßkartoffel in den Wok geben und kochen, bis die Süßkartoffel fast weich ist. Ananas und Erdnüsse hinzugeben und Kartoffel ganz gar kochen. Mit Fischsauce, Limettensaft, braunem Zucker, Thai-Basilikum und Koriander würzen und mit gekochtem Reis servieren.

Thai-Curry auf Reis

Alternative Zutaten fürs Thai-Curry: Lachs und Bambussprossen. (Foto: Jochen Hafner)

Nachspeise aus Bolivien: Bananenbrot

Bei unserer dreitägigen Fahrt zum Salar de Uyuni quer durch die Anden von Bolivien servierte unsere Köchin Modesta morgens immer köstliches Bananenbrot. Ich habe mehrere Rezepte ausprobiert, um es so gut hinzubekommen wie Modesta.

Dieses Rezept kommt dem saftigen Bananenbrot in Bolivien am nächsten:

  • 4 reife geschälte Bananen
  • 2 Eier
  • 100 g flüssige Butter
  • 160 g brauner Rohrzucker
  • 180 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 150 g Nüsse nach Wahl (ich habe Paranüsse genommen), geröstet und kleingehackt

Ofen auf 170 Grad vorheizen, Kastenform einfetten. In einer Schüssel Eier, Zucker, Butter und Zimt vermengen. Geschälte Bananen zerdrücken und unterheben. In einer zweiten Schüssel Mehl, Salz und Backpulver mischen. Bananenmischung nach und nach unterrühren. Geröstete Nüsse dazugeben. In Backform geben. Eine knappe Stunde im unteren Drittel des Herdes backen.

Bananenbrot, aufgeschnitten

Das Bananenbrot, schon halb aufgegessen … (Foto: Jochen Hafner)

Ich hoffe, die Auswahl meiner kleinen kulinarischen Weltreise hat dir geschmeckt. Mit welchem Getränk wir nun zum Abschluss miteinander anstoßen, überlasse ich dir. Bitte bedenke: Ferngeweht darf mit seinen sechs Jahren noch keinen Alkohol trinken ;-)

Veröffentlicht am: 4. September 2020

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2 Kommentare

  1. Mandy 8. September 2020 um 14:40 - Antworten

    Liebe Sabine,

    was für eine süße Idee – leckeres Curry und Bananenbrot zum Geburtstag von Ferngeweht.

    Ich sende herzliche Geburtstagsgrüße und jede Menge Glück für künftige Reiseträume. Dir und Deinem Blog wünsche ich, dass es Euch bald wieder in die Ferne weht.

    Ich stoße an mit einem Glas eiskalter Cola. Mmmhh!

    Liebe Grüße
    Mandy

    • Sabine 8. September 2020 um 14:44

      Vielen Dank für die Glückwünsche, Mandy!

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Veröffentlicht am: 4. September 2020

2 Kommentare

  1. Mandy 8. September 2020 um 14:40 - Antworten

    Liebe Sabine,

    was für eine süße Idee – leckeres Curry und Bananenbrot zum Geburtstag von Ferngeweht.

    Ich sende herzliche Geburtstagsgrüße und jede Menge Glück für künftige Reiseträume. Dir und Deinem Blog wünsche ich, dass es Euch bald wieder in die Ferne weht.

    Ich stoße an mit einem Glas eiskalter Cola. Mmmhh!

    Liebe Grüße
    Mandy

    • Sabine 8. September 2020 um 14:44

      Vielen Dank für die Glückwünsche, Mandy!

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