Typisch Thailand: von A bis Z

Thailand ist anders als alles, was wir aus Europa kennen. Das fällt jedem schon beim ersten Besuch in dem südostasiatischen Land auf. Und je häufiger du hinfährst, umso mehr Besonderheiten und Absurditäten (aus europäischen Augen) wirst du in Thailand entdecken. Ich war schon ein paarmal in Thailand, und mir sind viele Besonderheiten aufgefallen. Mal schauen, ob mir zu jedem Buchstaben im Alphabet etwas typisch Thailändisches einfällt:

Affen

Bei diesen Tieren musst du echt aufpassen: Sie sind schneller als der Blitz! Kaum hast du mal eine Minute nicht aufgepasst, schon haben sie dir dein Essen oder deine Wasserflasche aus dem Rucksack geklaut. So süß die Affen auch sein mögen: Bitte nicht füttern! Sie sind nach wie vor Wildtiere, die aggressiv werden können, wenn sie sich bedroht fühlen. Und ein Affenbiss tut nicht nur tierisch weh, sondern kann im schlimmsten Fall auch Tollwut übertragen. Daher lieber Abstand wahren.

Bangkok

Die Hauptstadt Thailands ist eine der faszinierendsten Städte, die ich je besucht habe – und das sagt eine, die eigentlich mit Städten nicht viel anfangen kann. Bangkok ist quirlig, modern und traditionell zugleich. An jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken, und auch beim siebten Besuch wird es dir sicherlich nicht langweilig. Vor allem die unzähligen Tempel in Bangkok haben es mir angetan.

Chinatown

Bangkoks Stadtteil Chinatown ist eine Welt für sich. Wenn du den Rest von Bangkok schon fremd findest, wirst du hier überhaupt nicht mehr wissen, wie dir geschieht. In den engen Gassen verkaufen die Händler alles, was du dir vorstellen kannst. Am spannendsten sind die Stände mit dem Essen: Manchmal wusste ich nicht, ob es Fisch oder Fleisch ist, was dort in der Suppe schwimmt – oder vielleicht keins von beiden? In kleinen Garagen lagern fremdartige Gewürze, Wurzeln und Rinde, die zu Arzneien verarbeitet werden. Chinatown ist so ein bisschen wie China für Einsteiger, finde ich.

Dreieck-Sitzkissen

Sie liegen in fast jeder Bar und in vielen Restaurants auf der Erde rum und laden dazu ein, es sich gemütlich zu machen: Die typisch thailändischen Kissen lassen sich oft ausklappen, so dass du auf ihnen sowohl sitzen als auch liegen kannst. Kein Wunder also, wenn du mal wieder länger in der Bar hängengeblieben bist als ursprünglich geplant: Diese gemütlichen Sitzkissen machen einem das Aufstehen wirklich nicht leicht …

Essstäbchen

In Asien isst man mit Stäbchen – oder? In Thailand ist das nur selten der Fall. Hier wird in der Regel Gabel und Löffel als Besteck gereicht. Anders als bei uns nimmst du dabei die Gabel in die rechte Hand, den Löffel in die linke. Mit der Gabel schiebst du dein Essen auf den Löffel und diesen führst du zum Mund. Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig – aber immer noch einfacher als Essen mit Stäbchen. Für Suppen wird häufig ein großer Porzellanlöffel gereicht.

Flipflops

Es gibt sie in allen Farben und Größen: Flipflops sind das Schuhwerk schlechthin in Thailand. Die Platiklatschen haben aber auch viele Vorteile: Sie sind günstig, sie sind luftig, und wenn mal ein Paar kaputtgeht, kannst du an der nächsten Ecke direkt ein neues kaufen. Die Einheimischen scheinen in Flipflops geboren zu werden. Selbst auf den schwierigsten Wanderungen tragen die Guides meist keine Wanderschuhe, sondern Flipflops – und springen damit über Stock und Stein.

Geisterhäuschen

Vor fast jedem Gebäude in Thailand steht ein kleiner oder auch größerer Schrein in Form eines Hauses. Meist liegt davor etwas Essen: eine Schale Reis, ein Ei oder auch eine Flasche Cola. Mit diesen Geisterhäuschen werden die Geister, die schon immer das Grundstück bewohnt haben, beschwichtigt. In ihrem Ersatzheim sollen sie den Bewohnern Glück bringen. Selbst an Geschäftshäusern, vor heiligen Höhlen, Felsen oder Bäumen sowie an unfallträchtigen Straßen werden Geisterhäuschen aufgestellt.

Handeln

Die Antwort auf „Was kostet das?“ ist noch lange nicht das, was du am Ende in Thailand auch bezahlst. Vor allem auf Märkten wird gern und viel gehandelt. Wichtig beim Verhandeln: niemals das Gesicht verlieren. Werde also nicht unverschämt mit deinem Preisangebot. Ziel des Verhandelns ist es, dass am Ende beide Parteien, Käufer und Verkäufer, zufrieden sind.

In der Hocke sitzen

An der Bushaltestelle, vor Geschäften, am Straßenrand: Überall sitzen in Thailand die Menschen in der Hocke. Keine Ahnung, wie sie es schaffen, dabei mühelos das Gleichgewicht zu halten. Ich habe es versucht – und falle entweder direkt auf den Hintern oder bekomme einen Krampf in den Beinen. Aber egal ob jung oder alt: Thailänder hocken sich bei jeder Gelegenheit hin.

James Bond Felsen

In der Nähe von Krabi steht ein Felsen im Wasser, der unten weitaus schmaler ist als oben und deshalb fast umzukippen scheint. Der sogenannte James Bond Felsen ist das Ziel Dutzender Touranbieter, die ihre Gäste mit dem Boot zu dem Felsen hinausfahren. Ich habe mir das bei meiner ersten Thailand-Reise auch angetan – und fand es ganz schrecklich (das Bild ist ein Dia-Scan, verzeih die Qualität!). Unzählige Touristen drängten sich auf einem kleinen Inselchen, um einen möglichst guten Blick auf den Felsen zu erhaschen, der im James-Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ eine herausragende Rolle spielt. Ach nö, braucht man nicht wirklich.

Königspalast

Der Königspalast in Bangkok ist eines der Hauptattraktionen in Thailand. Auch ich finde, dass man sich die überbordende Pracht auf dem Palastgelände auf jeden Fall angesehen haben muss. Soviel Gold und Glitzer an einem Ort findest du kaum woanders. Achtung auf dem Weg zum Königspalast: Es gibt mehrere Eingänge, aber nur einer ist geöffnet. Vor den geschlossenen Eingängen stehen oft Tuk-tuk-Fahrer, die dir einreden wollen, der Palast hätte heute geschlossen, aber sie könnten dich zu einem anderen tollen Ort fahren. In diesem Fall: Einfach einmal gemeinsam lachen, und dann gehst du um die nächste Ecke zum geöffneten Eingangstor.

Longtailboote

An jedem Hafen stehen sie und warten auf Fahrgäste. Longtailboote – die so heißen, weil die Schiffsschraube an einer langen Stange angebracht ist – sind laut, wackelig und schnell. Und es macht total Spaß, mit ihnen zu fahren. Selbst auf dem Chao-Phraya River in Bangkok schlängeln sich die kleinen Boote durch den dichten Verkehr auf dem Fluss. Häufig sind sie mit Blumengirlanden versehen. Diese sollen dem Fahrer und den Passagieren Glück bringen.

Mönche

In ihren orangefarbenen Roben sind Mönche ein beliebtes Fotomotiv bei allen Thailand-Urlaubern. Auch wenn es reizt, die Glaubensbrüder aufs Bild zu bannen: Mönchen solltest du mit besonders viel Respekt begegnen. Also vor einem Foto auf jeden Fall fragen. Frauen sollten einen Mönch niemals berühren, weil das eine Sünde für ihn ist, von der er sich aufwendig reinigen müsste. Oft sprechen die Mönche gut Englisch, weil sie in den Klostern eine gute Ausbildung erhalten. Viele junge Thailänder gehen – nicht zuletzt wegen der Ausbildung – für ein paar Jahre ins Kloster, um anschließend wieder in ihr weltliches Leben zurückzukehren.

Nebensaison

Die meisten Thailand-Reisenden fliegen im europäischen Winter nach Südostasien, weil in diesen Monaten Trockenzeit ist. In unserem Sommer hingegen regnet es oft. Ich finde das gar nicht schlimm, denn Regenzeit bedeutet nicht, dass es auch den ganzen Tag schüttet. Warum ich Reisen nach Thailand in der Regenzeit mag, habe ich an anderer Stelle schon mal geschrieben.

Opfergaben

Tische mit riesigen Bergen von Blumengirlanden stehen überall dort, wo der Thai potenziell ein Opfer darbieten möchte: an Tempeln, an heiligen Stätten, an Straßenkreuzungen. Denn die Girlanden sehen nicht nur hübsch aus, sondern sie bieten auch Sicherheit – glaubt zumindest der Thai. Und so schmückt er sein Auto, sein Boot, sein Tuk-tuk und alles, was ihm lieb ist, über und über mit Blumen. Damit den Blumenbindern die Arbeit nicht ausgeht, räumen Helfer in den Tempeln die Girlanden regelmäßig weg, um Platz für neue zu schaffen.

Pad Thai

Neben Thai-Curry in den verschiedensten Schärfegraden ist Pad Thai eines meiner Lieblingsgerichte aus Thailand: gebratene Nudeln, Gemüse, Sprossen, Ei, Fischsauce, Erdnüsse, Chili, und das alles schnell im Wok erhitzt. Das beste Pad Thai habe ich in Chiang Mai an einem Straßenstand fernab der Touristenecken gegessen. Die Köchin war hocherfreut, als ich mir direkt eine zweite Portion für 50 Cent habe geben lassen, weil es einfach so lecker war.

Rücksichtnahme

In keinem anderen Land sind mir rücksichtsvollere Menschen begegnet als in Thailand. Das ist vor allem auffällig, wenn es irgendwo eng wird. Ein Beispiel ist der Chatuchak Wochenendmarkt in Bangkok. 200.000 Besucher kommen an jedem Markttag zu den 15.000 Verkaufsständen. Es ist also wirklich viel los. Und doch bin ich über diesen Markt gegangen und wurde dabei nicht ein einziges Mal angerempelt. Thailänder gehen sich einfach automatisch aus dem Weg und lassen den anderen in Ruhe. Sehr angenehm!

Songthaew

Die findigen Thais bauen in ihre Kleinlaster einfach auf der Ladefläche zwei Sitzbänke rechts und links ein, spannen ein Dach darüber und nutzen das Fahrzeug als Kleinbus. Da Songthaews auch über längere Distanzen eingesetzt werden, erreichen sie mitunter Geschwindigkeiten, bei denen es schon mal zugig werden kann. Außerdem wird es eng: Die Zahl der Sitzplätze bestimmt noch lange nicht die maximale Zahl der Fahrgäste. Songthaews nehmen alles und jeden mit, der an der Straße steht – lebende Tiere nicht ausgeschlossen.

Tuk-tuk

Sie sind laut, sie sind langsam, sie stinken nach Abgas – und doch sollte jeder Thailand-Besucher einmal mit einem Tuk-tuk gefahren sein, finde ich. Die dreirädrigen Minitaxis mit einem ratternden Mopedmotor stehen vor allem in touristisch stark frequentierten Orten an jeder Straßenecke und warten auf Besucher. Ganz wichtig: den Preis verhandeln, bevor du einsteigst. Ansonsten kann es sein, dass es eine teure Fahrt wird.

Umweltprobleme

So schön, wie die Natur in Thailand ist: Das Land kann seine Umweltprobleme nicht leugnen. Wälder im Norden von Thailand werden – teils illegal – abgeholzt, Staudammprojekte bedrohen die Umwelt, der zunehmende Verkehr vor allem in Bangkok führt zu Luftverschmutzung, Plastik- und anderer Müll werden zum Problem, nicht zuletzt durch die steigende Zahl der Touristen. Was wir Reisenden tun können? Zum Beispiel Müll vermeiden,  naturschonende und umweltbewusste Unterkünfte wählen und statt den Flieger andere Verkehrsmittel wählen, um sich im Land fortzubewegen.

Verhalten

Manche Verhaltensweisen sind in Thailand einfach etwas anders, als wir es gewohnt sind. Damit du nicht ins Fettnäpfchen trittst oder einen Thai beleidigst, empfehle ich dir, dich mit den wichtigsten Verhaltensweisen vertraut zu machen. Dazu gehört: nicht in der Öffentlichkeit Händchen halten oder küssen; niemals den Kopf eines Menschen berühren (auch nicht bei einem Kind); niemals jemandem die Fußsohlen entgegenstrecken (vor allem nicht eine Buddha-Statue); niemals jemanden anschreien. Leider erlebe ich immer wieder, dass viele Reisende gegen diese einfachen Regeln verstoßen. Ein Thai würde aus Höflichkeit niemals einen Fremden auf seine Fehler aufmerksam machen.

Whisky

Thai-Whisky ist ein beliebtes Getränk bei den Einheimischen. Oft ist der Alkohol selbstgebraut – entsprechend riskant kann es sein, ihn zu probieren, weil man nie weiß, was drin ist. Ich erinnere mich an einen Restaurantbesuch auf einer kleinen Insel in der Nebensaison. Wir waren die einzigen Gäste in der Strandbar, und nach dem Essen bekamen wir ein Glas Thai-Whisky gereicht. Ein Schluck reichte uns vollkommen – aber wohin mit dem Rest? Erst als die Familie, die uns aus der Ferne genau beobachtete, einen Moment wegschaute, konnten wir das Gesöff in den Blumenkübel schütten.

Yantras

Bei vielen Thais wirst du geheimnisvolle Schriftzeichen und Symbole am Körper entdecken. Diese heißen Yantras und sind heilige Tattoos für ein langes Leben, Reichtum oder als Schutz gegen böse Geister. Tätowierer zeichnen Wörter in Khmer-Schrift auf Arme, Beine und Rücken und murmeln dazu Beschwörungsformeln. Sogar Angelina Jolie soll sich angeblich ein Yantra hat stechen lassen.

Zitronengras

Das Gewürz darf in keinem thailändischen Gericht fehlen. Wenn du Zitronengras schneidest oder presst, riecht es zwar sehr intensiv nach Limette, aber es hat mit den Zitrusfrüchten nichts gemein. Zitronengras ist – wie der Name schon sagt – eine Gräserart. Und einfach super lecker.

Und, was habe ich in meiner Aufzählung vergessen? Was ist für dich typisch Thailändisch? Nenne mir deine Stichworte als Kommentar, und wenn genug Vorschläge zusammenkommen, mache ich demnächst noch eine zweite Liste „Typisch Thailand“.

 

 

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19 Kommentare

  • Wenn Du schon Zitronengras unter „Z“ erwähnst, müssen unter „C“ natürlich auch „Chilis“ (auf Thailändisch „Prik“) erwähnt werden, denn die fehlen in fast keinem Gericht. Und unter „N“ auch „Nam Plaa“, die dunkelbraune, salzige Fischsoße. Veganer reagieren manchmal leicht verstört, wenn sie erfahren, dass dieses würzige „Thai-Maggi“ aus fermentiertem Fisch gewonnen wird. Nam Plaa kommt als wichtigstes Thai-Würzmittel praktisch an alle Gerichte, die keine Süßspeisen sind -auch an solche, die als vegetarisch ausgewiesen werden. Es dient als eine Art „Flüssigsalz“. Ach ja, unter „K“ sollte auch Koriander erwähnt werden, das grüne, petersilienähnliche Kraut, das aber völlig anders und sehr intensiv schmeckt.

    Gruß
    Michael

  • Hallöchen, hier nochmal meine Liste 🙂

    same same but different 🙂 Backpacking, überall immer wieder die gleichen Leute treffen, obwohl man meint, total individuell zu sein, Khao San Road, Ayutthaya, Massagen, Rotis (Njam!), the Beach, Elefanten, Massagen, Regen

    LG Marsha

  • T wie Tempel, es werden derzeit jede Menge neuer Tempel in verschiedenen Stilen erbaut. Ein Besuch in Thailand ohne Besuch eines Tempels geht nicht.
    S wie Strand, immer mehr Traveller kommen nach Thailand wegen der Traumstrände
    L wie Longtail-Boat, die typischen Boote auf den Flüssen und Kanälen in und um Bangkok, im Land und in den Küstengewässern.
    G wie Garküche
    F wie Foodcourt
    M wie Markt, Marktbesuche sind für mich in Thailand immer ein Muss, einfach faszinierend.

      • Hab noch ein paar…. 🙂
        W wie Wasserfälle. Die Thais lieben ihre Wasserfälle
        K wie Klebreis, gehört für die Thais zum Essen dazu
        B wie Barbeque, da haben die Thais auch eine Vorliebe für
        E wie Essen, nichts machen die Thais lieber als Essen
        S wie Selfie oder Selfiestick. Überall sieht man sie rumlaufen, die jungen Thais mit ihren Selfiesticks.
        LG Robert

  • S wie Sanuk, Spaß haben, das fehlt mir in jedem Fall, macht es doch viel der thailändischen Seele aus und ist eine tolle Sache. Das fehlt uns im Westen doch das ein oder andere Mal, einfach die Dinge mit Leichtigkeit und Spaß angehen.

    In diesem Sinne…. liebe Grüße,
    Ivana

      • Ja, Sanuk (Spaß, Lebensfreude) ist eines der wichtigsten Thai-Vokabeln, weil kein anderes Wort das Lebensgefühl der Thais besser zum Ausdruck bringt. Ein Lebensgefühl, das ansteckend ist und die meisten Thailandbesucher zu Wiederholungstätern macht. Genauso wichtig ist noch ein zweites „S“-Wort, das oft zusammen mit Sanuk erwähnt wird: „Sabai“ (sich wohlfühlen, gut drauf sein). Sanuk und Sabai sind die Quintessenz thailändischer Lebensfreude.

        Gruß
        Michael

  • Hallo Sabine.
    Mir fällt zu S oder Sch die tolle Schnitzkunst aus Obst und Gemüse ein. Außerdem W – wie Wassermelone, mit denen haben wir uns die Bäuche vollgehauen und natürlich und leider auch T – wie Tsunami. Mit diesem verschwand das wundervolle Hotel, in welchem ich vor Jahrem noch völlig unbekümmert und in Unkenntnis jeglicher Tsunamis, verweilen durfte.
    Liebe Grüße. Sandra

      • Bei Ko Phi Phi sehe ich das ein wenig anders. Das erste Mal kam ich 1989 auf die Insel und fand ein Paradies vor. Ich habe noch Fotos, die ich vom View Point aus geschossen hatte und die zeigen einen geschlossenen Palmenwald von oben. Zwar war die Insel touristisch schon gut erschlossen und es gab viele Unterkünfte, die sich aber dank eingeschossiger Bungalowbauweise harmonisch in die Natur einfügten und von oben kaum zu sehen waren. In den 1990er Jahren kam dann leider die Zerstörung durch Immobilienhaie aus Bangkok, die die Landzunge zwischen den beiden Buchten rücksichtslos zubetonierten. 1998 war ich das letzte Mal dort und dachte mir, das reicht; hier muss ich nicht wieder hin. Die Palmen waren noch weniger geworden und es gab schon mehrere Hotelbunker mit drei oder vier Stockwerken.

        Diese Bausünden hat der Tsunami 2004 zwar gnädig eingerissen, nur wurde die Chance auf einen naturnahen Wiederaufbau (immerhin ist Ko Phi Phi Nationalpark!) vertan und man hat eine regelrechte Kleinstadt dorthin geklotzt. Womit das heutige Ko Phi Phi eigentlich einen Eintrag unter „L“ wie „Lost Paradise“ verdient. Wie übrigens auch Ko Samui, nur mit dem Unterschied, dass das kein Nationalpark ist und nie einer war.

        Gruß
        Michael

  • Liebe Sabine,
    das ist ja mal ne coole Idee mit der A-Z Liste. Wenn ich an Thailand denke, dann läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen und ich krieg Hunger auf Mango Sticky Rice.
    LG Annika

  • Hi Sabine,

    mal nur die Eindrücke von heute: Fantastisches Essen aus dem Wok, Traumwetter, sehr nette und offene Menschen, Traumlandschaft im Erewan National Park, Fische die den Beinen rum knabbern – und ein Mix aus den von Dir genannten Punkten.

    LG aus Kanchanaburi,

    Thomas

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