10 Gründe für Südostasien in der Regenzeit

Keine Angst vor Regenzeit in Südostasien. (Fotos: Jochen Hafner)

Aus verschiedenen Gründen kann ich immer nur im Sommer länger verreisen. Das bedeutet: Alle meine Fernreisen finden zwischen Juni und August statt. Pech, könnte man meinen, denn in vielen Teilen der Welt herrscht gerade in diesen Monaten Regenzeit. Macht nichts, meine ich. Bisher hat mich der Regen nicht davon abgehalten, zum Beispiel Südostasien zu bereisen. Ganz im Gegenteil – Reisen in der Regenzeit kann auch viele Vorteile haben.

Warum sich Reisen in der Regenzeit lohnt

  1. Wenn du in der Regenzeit unterwegs bist, ist weniger los als zur Hochsaison. Das bedeutet: An den Sehenswürdigkeiten oder an den Stränden ist es nicht so voll, und du kannst in aller Ruhe herumreisen.
  2. Wenn weniger los ist, ist es einfacher, eine Unterkunft zu bekommen. Meist ist sie sogar günstiger als zu Zeiten, in denen viele unterwegs sind. Die Besitzer lassen oft eher mit sich handeln.
  3. Auch Flüge nach Südostasien sind in der Regenzeit billiger als zur Hochsaison. Wenn es geht, solltest du allerdings die Sommerferien meiden, da dann die Fluggesellschaften ihre Preise wieder anziehen.
  4. Regenzeit in Südostasien heißt nicht, dass es den ganzen Tag regnet. Oft gießt es nur ein paar Stunden am Tag, und davor und danach herrscht wieder strahlender Sonnenschein. An manchen Orten kannst du fast die Uhr danach stellen, wann es zu regnen beginnt, und dich bei deiner Tagesplanung entsprechend darauf einstellen.
  5. Oft wirst du abends nach einem nachmittäglichen Schauer mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt, weil sich noch Wolken am Himmel halten.
  6. In den Tropen wird es auch zur Regenzeit nicht kalt. Der warme Schauer kann bei großer Hitze sogar ganz angenehm sein – dann kühlt es wenigstens ein paar Grad ab. Der Nachteil in der Regenzeit: Es ist in den Tropen noch schwüler als zur Trockenzeit.
  7. In der Regenzeit ist es weitaus grüner als in der Trockenzeit, in der die Natur vor Hitze ausgedörrt ist. Hinzu kommt, wie etwa in Laos, dass in der Regenzeit keine Brandrodung betrieben wird, die den Himmel in der Trockenzeit mit Rauchschwaden füllt.
  8. Regenzeit heißt nicht, dass das Wetter im ganzen Land gleich schlecht ist. In Thailand zum Beispiel kann es an der Ostküste schönstes Wetter sein, während es an der Westküste schüttet.
  9. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Einstellung. Wenn du entsprechend tolerant bist, machen dir die Schauer auch nichts aus – und wenn es zu heftig wird, musst du dich halt eine Weile unterstellen. Bei Monsumsturm helfen meist auch Regenschirm oder Regenjacke nicht viel.
  10. Wenn du wirklich mal das Pech hast, ein paar Tage einzuregnen, mach das Beste draus. Such dir ein nettes Café, lies ein gutes Buch oder beobachte einfach, was die Einheimischen machen, wenn es regnet: Sie nehmen es, wie es kommt, und freuen sich, dass das wertvolle Wasser von oben ihre Felder wässert.

Warst du auch schon mal in der Nebensaison unterwegs? Was sind deine Erfahrungen mit dieser Reisezeit? Ich freue mich auf deine Kommentare!

 

 

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