Fotoreise durch Snæfellsnes

Die Halbinsel Snæfellsnes ist „Iceland in a Nutshell“ – Island in einer Nussschale. Wer nicht genug Zeit hat, um sich das ganze Land anzusehen, könnte auch einfach ein paar Tage in Snæfellsnes bleiben und hätte so gut wie alle wichtigen Naturschönheiten Islands gesehen: Strand, Berge, Gletscher, Wasserfälle, Fjorde, Vogelfelsen.

Wir haben die Halbinsel im Westens Islands am Ende unserer Rundreise besucht, nachdem wir dank einer Fähre von den Westfjorden nach Snæfellsnes viele Kilometer Fahrstrecke eingespart hatten. Obwohl wir in den vorangegangenen zwei Wochen schon viel gesehen hatte, hat mir diese Gegend Islands noch mal sehr gut gefallen. Meine Highlights:

Berserkjahraun

Eine Straße führt quer durch das 4000 Jahre alte Berserkjahraun. Rechts und links erstrecken sich die Lavafelder, auf denen noch immer nichts wächst außer ein paar Flechten und ein paar wenige Gräser. Weil das Ökosystem so empfindlich ist, steht das Gebiet unter Naturschutz. Wir haben uns ein paar Meter zu Fuß auf den Weg gemacht, aber das Laufen auf der Lava ist mühsam, denn die Steine sind scharf und setzen unseren Wanderschuhen zu. Die vier Krater, die seinerzeit die Lava ausspuckten, sind auf dem Weg immer noch gut zu erkennen.

Búðir und Búðahraun

Schon mehr erholt von Vulkanausbruch hat sich das Lavafeld Búðahraun neben dem kleinen Örtchen Búðir. Hier wächst eine für Island gang ungewöhnliche Flora mit etwa 130 verschiedene Pflanzenarten, darunter 16 Farnen. In Búðir gibt es nichts außer einer süßen schwarzen Holzkirche und einem Hotel. Doch das ehemalige Lavafeld, das sich das Pflanzen zurückerobert haben, ist etwas ganz Besonderes.

Arnarstapi

Dieser Küstenabschnitt beim Ort Arnarstapi hat mir super gut gefallen. Eine Stunde lang sind wir an den skurrilsten Felsformationen entlanggelaufen: kreisrunde Öffnungen, „gestapelte“ Basaltfelsen – so perfekt, dass wir kaum glauben konnten, dass die Natur sie geschaffen hat.

Hellnar

Einer meiner Lieblingsstrände auf Island ist Hellnar. Ich habe lange an dem Kieselstrand mit seinen Handschmeichler-Steinen gesessen und einfach nur aufs Meer geschaut. Am Rande der kleinen Bucht haben sich – ganz konträr zu den runden Steinen am Strand – stachelige Felsspitzen geformt. Mal wieder ein Wunder der Natur, wie ich finde.

Wir hatten leider nur zwei Tage in Snæfellsnes eingeplant. Du kannst aber auch noch viel länger dort verweilen, denn es gibt viel zu sehen. Und das Schöne ist: Die Halbinsel ist nur einen Katzensprung von Reykjavík entfernt, eignet sich also auch mal für einen kurzen Abstecher nach Island. Na, wie wär’s?

Island scheint derzeit eine beliebte Destination zu sein – ich kenne viele, die in letzter Zeit dort waren oder bald hinwollen. Wie schaut es bei dir aus: Gehört Island auch zu deinen Traumzielen?

Du willst noch mehr über Island lesen? Voilà:

 

 

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4 Kommentare

  • Moin,

    hach – irgendwann möchte ich mal alle Länder Europas bereist haben und Island steht schon ganz oben auf meiner Liste. Sehr schöne Bilder von eindrucksvollen Landschaften, die für einen Fotografen perfekte Bildmotive liefern. Danke!

    Beste Grüße

    Tobias

    • Ja, Island ist wirklich ein Eldorado für Fotografen. Hoffentlich schaffst du es bald mal dahin – ich drücke die Daumen!

    • Viel weiter nördlich geht ja kaum :-) Ja, du solltest Island auf jeden Fall auf deine Reiseliste setzen, es lohnt sich!

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