Die Pitzenklamm – Geheimtipp in Tirol

Steinmännchen am Fluss in der Pitzenklamm

Nachdem uns die Rosengartenschlucht in Imst so gut gefallen hat, wollten wir während unseres Urlaubs in Tirol noch eine weitere Klamm besuchen. Die Wahl fiel auf die Pitzenklamm in Arzl. Wir haben den Besuch mit einer kleinen Wanderung verbunden. Warum es uns dort so gut gefallen hat? Lies selbst!

Erster Stopp: Benni-Raich-Hängebrücke

Los geht es in Arzl am Anfang des Pitztals. Wir parken auf der Straße Pitzenebene auf dem Parkplatz des Bungystüberl Pitztal und folgen der Beschilderung zum Lokal, das direkt an der Benni-Raich-Brücke, Europas höchste Fußgänger-Hängebrücke, liegt. Namensgeber der Brücke ist Benjamin „Benni“ Raich, ein österreichischer Skirennläufer und Olympiasieger, der aus dem Gemeindegebiet Arzl stammt. Die Hängebrücke hat eine Spannweite von fast 138 Meter und ist 1,50 Meter breit. Ich mag Hängebrücken sehr, daher ist diese unser erstes Highlight der Wanderung.

Hängebrücke übers Tal

Die Benni-Raich-Hängebrücke.

Das Bungystüberl ist an dem Tag unserer Wanderung geschlossen, daher ist hier wenig los. An anderen Tagen ist es sicherlich trubeliger, denn wie der Name der Einkehrstube schon verrät: Von der knapp 100 Meter hohen Brücke aus springen Bungeejumper in die Schlucht hinab. Definitiv nichts für mich! Wir genießen stattdessen den risikolosen Blick in die Pitzenklamm hinunter. Bäume aus der Vogelperspektive sieht man schließlich auch nicht jeden Tag.

Bäume von oben

Blick in die Pitzenklamm.

Durch den Ortsteil Wald

Nachdem wir die Brücke überquert haben, folgen wir dem Weg bis zum Ortsteil Wald. An der Straße Wald Lenegasse geht es nach links, bis zum Ende der Straße. Hier startet ein Feldweg, den wir bis zum nächsten Abzweig entlanggehen. Erst links und die nächste Möglichkeit rechts, und wir steigen durch einen feuchten Wald steil hinab zum Inn.

Der Fluss rauscht hier mit milchigem Wasser an unserem Weg vorbei. Wir laufen nach links, bis wir zum Eingang der Pitzenklamm gelangen. An dieser Stelle mündet die klare Pitze, die dem Pitztal ihren Namen gab, in den Inn, wo die beiden Wasser dank ihrer unterschiedlichen Farben sichtbar zusammenfließen.

Fluss mit Felsen am Ufer

Das milchige Wasser des Inn.

Hinein in die Pitzenklamm

Wir verlassen den Inn-Rad- und Wanderweg und folgen der Pitze. Über Stock und Stein geht es immer an sprudelndem Wasser entlang. Die Pitzenklamm ist keine enge Schlucht wie die Rosengartenschlucht. Die steil aufragenden Kalkfelsen sind weiter vom Flusslauf entfernt. Viele Bäume stehen in der Klamm, darunter zum Beipiel der seltene Bergahorn.

Weg im dunklen Weg

Verwunschener Wald in der Pitzenklamm.

An einem felsigen Uferbereich machen wir Rast und fühlen uns angesichts der Mischung aus Wasser und Bäumen ein bisschen wie im Regenwald. Schließlich setzen wir den rund ein Kilometer langen Weg durch die Klamm fort, bis über uns die Benni-Raich-Brücke auftaucht.

Rauschender Fluss

Die Pitze rauscht idyllisch durch die Klamm.

Wir laufen den Luis-Trenker-Steig, wie sich unser Weg auch nennt, weiter, bis wir an eine Straße gelangen. Hier drehen wir um und gehen zurück bis zur Brücke, hinter der ein steiler Pfad hinauf zum Parkplatz des Bungystüberl führt. Wer will, kann dem Luis-Trenker-Steig weiter folgen und erst durch Wald, dann auf der Straße zurück zum Parkplatz gelangen.

Hast du auch noch einen Geheimtipp für eine schöne Flusswanderung? Dann ab damit in die Kommentare!

Veröffentlicht am: 8. September 2021

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Veröffentlicht am: 8. September 2021

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