Ruhe im Kloster in Arequipa

Auf einer Reise durch den Süden Perus solltest du Arequipa nicht auslassen: Der Ort liegt rund 2300 Meter über dem Meeresspiegel und ist daher ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg von der Küste ins Hochland. Hier kannst du dich akklimatisieren und dich an die Höhe gewöhnen. Weiter Richtung Osten geht es nämlich nur noch bergauf …

 

Vulkane rund um Arequipa

Arequipa ist nicht nur wegen seiner perfekten Lage ein guter Zwischenstopp – es gibt dort auch viel zu sehen. Als erstes fallen die schneebedeckten Vulkane auf: Der 5800 Meter hohe Misti und der 6000 Meter hohe Chachani rahmen die Stadt ein. So schön, wie die Vulkane aussehen: Sie bringen auch immer wieder Schrecken in die Stadt, weil sie regelmäßig ausbrechen (das letzte Mal im Jahr 2001).

Einen faulen Nachmittag kannst du am besten in den Cafés und Restaurants an der Plaza de Armas, dem Hauptplatz der Stadt, verbringen. Von dort hast du die beste Sicht auf die Kathedrale von Arequipa, die die gesamte Längsseite des Platzes einnimmt. Ihr Glockenturm wurde beim Erdbeben 2001 zerstört, ist mittlerweile aber wieder aufgebaut. Am schönsten fand ich die Kirche abends, wenn sie von unzähligen Lichtern romantisch beleuchtet wird.

Besuch im Kloster Santa Catalina

Ein absolutes Muss bei einem Besuch von Arequipa ist meiner Ansicht nach das Kloster Santa Catalina. Hier kannst du dem Trubel der Stadt entfliehen. Schon am Eingang mahnt ein Schriftzug an der Mauer „Silencio“ – und genau das findest du im Innern des Klosters. Die bis zu 150 Nonnen mit bis zu 300 Bediensteten lebten hier einst wie in einer Stadt innerhalb der Stadt. Erst 1970 wurde das Gebäude renoviert und öffnete sich für Besucher. Heute leben nur noch wenige Nonnen im Kloster Santa Catalina.

Bei einem Spaziergang auf dem über 20.000 Quadratmeter großen ummauerten Gelände erlebst du ein wahres Farbenspiel: Seit der Renovierung sind die Fassaden in leuchtendem Blau und Rot gestrichen. Die klaren Linien, Treppen und Türfluchten, Bogengänge und kleine Gärten sind ein wahres Eldorado für Fotografen. Nimm dir mehrere Stunden Zeit für einen Besuch im Kloster Santa Catalina, um diesen Ort richtig genießen zu können.

Wandern im Colca Caynon

Wenn du schließlich genug von Arequipa gesehen hast, kannst du dich in den Bus setzen und eine mehrstündige Tour zum Colca Canyon machen. Dort erwarten dich nicht nur die mächtigen Anden-Kondore, sondern auch eine spannende dreitägige Wanderung durch die Schlucht. Von der habe ich auf dem Blog Feel4Nature berichtet. Schau doch mal rein.

Warst du auch schon mal in Peru? Was hat dir dort am besten gefallen? Oder warum möchtest du mal dorthin fahren? Verrätst du es mir in den Kommentaren?

Du willst noch mehr über Peru lesen? Schau mal hier:

 

 

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