Ging gar nicht: Meine Reiseflops

Auf Reisen ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Den einen oder anderen Ort hätte ich mir in den vergangenen Jahren sparen können. Im Reiseführer hört sich meist alles ganz toll an – vor Ort jedoch kommt dann das große Erwachen. Aber so schlau ist man ja meist erst hinterher …

Janine von Finding Hummingbirds fragt in ihrer Blogparade Reisetops und Reiseflops, um welches Land oder welche Stadt wir beim nächsten Mal einen großen Bogen machen würden. Hier kommt also meine Flop 5:

Flop 1: Flores, Indonesien

Nach unserer Bootstour zu den den Komodo-Waranen hatten wir noch ein paar Tage Flores eingeplant. Wir kamen in der westlichsten Stadt der Insel, in Labuan Bajo, an – und fühlten uns von der ersten Minute an unwohl. An den Straßenecken lungerten seltsame Gestalten herum, und sobald es dunkel wurde, war es ein komisches Gefühl, durch die Stadt zu gehen.

Auf unsere Frage bei den Einheimischen, was man denn besichtigen könne, zuckten diese nur mit den Schultern. In unserem Reiseführer war die Wanderung zu einem Wasserfall beschrieben, zu dem wir uns mit dem Taxi bringen ließen. Der Wasserfall war ganz hübsch – und die nächste im Reiseführer genannte Sehenswürdigkeit eine Tagesreise entfernt.

Bis auf einen tollen Sonnenuntergang hatte Labuan Bajo nichts zu bieten.

Wir verließen Labuan Bajo direkt am nächsten Tag und flogen zurück nach Bali. Andere mögen es spannend finden, von Reisenden noch weitgehend unentdeckte Ecken der Welt zu besuchen. Mir gibt das ehrlich gesagt nichts. Ich kann schließlich nicht die gesamte große Insel nach Sehenswertem absuchen. Wenn weder Reiseführer noch Einheimische irgendwelche Tipps parat haben, spare ich mir lieber auch die Suche.

Flop 2: Las Vegas, USA

Eigentlich wusste ich ja schon vorher, dass es mir in Las Vegas nicht gefallen würde. Aber die Stadt war nun mal Anfangs- und Endpunkt unserer Rundreise durch den Süwesten der USA. Also mussten mindestens zwei Übernachtungen sein, eine dritte schoben wir noch auf dem Weg zum Death Valley ein.

Selten habe ich so etwas Künstliches gesehen wie den Strip von Las Vegas. Andere (vor allem Amerikaner) finden es wahrscheinlich toll, an einem Abend durch Venedig und Paris, zu den Pyramiden von Gizeh und durch Rom zu spazieren – ich schaue mir diese Orte lieber im Original an. Abgesehen davon hatten die nachgebauten Orte in Las Vegas wenig mit den echten Städten gemein.

Las Vegas bei Nacht ist einfach nur schrill und laut.

Darüber hinaus war es mir in Las Vegas viel zu voll und zu schrill. Kein Hotel, bei dem wir nicht erst durchs Kasino laufen mussten, in dem traurige Gestalten Tag und Nacht an den einarmigen Banditen saßen. Kein Schritt auf der Straße, ohne von Flyer-Verteilern belästigt oder von Straßenartisten angequatscht zu werden. Wir waren froh, dass wir schnell wieder aus dieser Stadt raus waren.

Flop 3: Reykjavík, Island

Für viele ist Reykjavík die spannendste Stadt Europas, weil sich hier so viele Kreative auf kleinstem Raum aufhalten sollen wie nirgendwo anders. Ich persönlich fand Reykjavík ziemlich langweilig und wusste nach einem halben Tag nicht mehr, was ich dort machen sollte.

Die „Hauptstraße“ ist zu Ende, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Mit schicken Geschäften und chilligen Cafés, in denen hippe Besucher sitzen, kann ich nicht viel anfangen – und mit meinen Wanderhosen, die im Rest Islands genau richtig waren, kam ich mir dort ziemlich fehl am Platze vor.

Das Rathaus von Reykjavík: eines der wenigen interessanten Gebäude der Stadt.

Museen sind leider auch nicht so mein Ding, auch da soll Reykjavík ja einiges zu bieten haben. Bleibt noch das Stadtbild an sich. Hm, da habe ich auch nichts wirklich Spannendes entdeckt. Daher mein Rat an alle, die mit Städten prinzipiell genauso wenig anfangen können wie ich: Lieber einen Tag mehr in der tollen Natur Islands verbringen!

Flop 4: Walvis Bay, Namibia

Wenn du in Swakopmund übernachtest, bietet sich ein Ausflug nach Walvis Bay an der Küste Namibias an. Die Stadt selber hat nicht viel zu bieten, aber es werden verschiedene Touren rund um den Ort angeboten. Wir haben direkt das komplette Paket gebucht: vormittags die Bootstour, nachmittags die Jeep-Fahrt durch die Dünen. Beides hätten wir lieber sein lassen sollen.

Die Tour aufs Meer hinaus fand ich besonders ärgerlich. Auf einem Ausflugsboot ging es zu den vorgelagerten Seehundbänken. Auf dem Weg dorthin sprangen immer wieder Seehunde ins Boot, die von den Guides angefüttert wurden. Gleichzeitig wurde betont, dass die Tiere wild seien und man ja nicht zu nah an sie drankommen sollte. Gestreichelt werden durften sie aber … Ich fand diese Show unerträglich und wenig artgerecht. Genauso wie die freilaufenden Pelikane, die im Hafen von knipsenden Touristen belästigt wurden, ohne dass einer der Guides eingeschritten ist.

Artgerechte Touren sehen anders aus.

Die Jeep-Tour durch die Dünen war auch nicht viel besser. Nach einer langen Fahrt sahen wir nichts anderes als die von Autoreifen durchfurchten Strände, die unberührt sicherlich viel hübscher gewesen wären. Da kann ich die Tour zu den „Little Five“ in Swakopmund, auf der wir mit einen Naturschützer durch die Wüste gelaufen sind, weitaus mehr empfehlen.

Flop 5: Vietnam

Ich war schon in einigen anderen Ländern Südostasiens unterwegs, bevor ich nach Vietnam gereist bin. Das war wahrscheinlich der Fehler. Denn ich kenne einige, für die Vietnam das erste südostasiatische Land war, und sie fanden es toll.

Vietnam ist anders als Thailand, Laos oder auch Indonesien. Vor allem die Vietnamesen sind anders. Ich habe sie als wenig rücksichtsvoll erlebt. Während sich Thais in trubeligen Gegenden aus dem Weg gehen, musste ich zum Beispiel in Hanoi oft auf die vielbefahrene Straße ausweichen, weil Vietnamesen sich mit ihren Motorrädern auf dem Bürgersteig breitmachten.

Außerdem kam ich mir in Vietnam vor wie der reiche Europäer, der auf Teufel komm raus ausgenommen werden muss. Für jede Kleinigkeit hielten die Vietnamesen die Hand auf. Koffer drei Meter zum Bus tragen? One dollar! Den Weg zeigen? One dollar! Das kenne ich aus anderen südostasiatischen Ländern so nicht.

Vietnam ist in den Städten vor allem eins: voll.

Und nicht zuletzt habe ich die Vietnamesen als recht aufdringlich erlebt. Ich mag es nun mal nicht, dass an mir herumgezerrt wird, dann kann ich schon mal laut werden – auch wenn das in Asien eigentlich absolut tabu ist, weil keiner das Gesicht verlieren will. In Vietnam ließ es sich leider nicht vermeiden.

Bitte beachten!

Die Liste der Orte, an die ich nie wieder fahren muss, ist meine ganz persönliche No-go-Liste. Andere Leute finden die beschrieben Stätten vielleicht ganz toll. Daher möchte ich niemandem davon abraten, in die genannten Orte zu fahren. Aber sag dann nicht, dass ich dich nicht gewarnt hätte … ;-)

Nun interessiert mich natürlich: Auf welche Reiseziele hättest du im Nachhinein verzichten können? Rein damit in die Kommentare! 

 

 

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41 Kommentare

  • Nie wieder Las Vegas – dem kann aus vollen Herzen zustimmen. Ich war vor knapp zwanzig Jahren einmal dort, ich mochte es damals schon nicht. Vor gut zwei Jahren war ich noch einmal auf der Durchreise in Las Vegas. Es hat sich ein klein wenig geändert, aber der Trubel, die Menschen in den Casinos und die Leere in der Stadt trotz des Trubels sind gleich geblieben. Für mich ist Las Vegas auch nichts.

  • hi also wir waren nach einer 7 tägigen wandertour in reykjavik. ich fande es nicht schlecht, man ist gut zu fuß überall hingekommen guter fisch und es gab ein paar nette museen : aurora center, gletscher museum, penis museum, vulcano house… gelangweilt habe ich mich eigentlich nie. dieses gay festival mit den regenbögen war auch gerade zufällig. viele kunstwerke und skulpturen und richtig viele thermen soll es da auch geben. mit meinen wanderhosen bin ich da eigentlich kaum aufgefallen.

  • Mit Vietnam kann ich bedingt zustimmen. Wir haben es auch sehr durchwachsen wahrgenommen. In den touristischen Gegenden wurde man tatsächlich oft eiskalt ausgenommen. Aber es geht auch anders. Einmal wurden wir z.B. als einzige Touristen zu einer wunderschönen buddhistischen Zeremonie mit anschließendem Festmahl eingeladen: https://wasgesternwar.com/ein-uberraschendes-festmahl/

    Vielleicht war es der Fehler, wie so oft in Südostasien nur auf den ausgetretenen Pfaden zu reisen. Ich würde gerne noch einmal hin und z.B. ein paar sehr abgelegene Ort im Norden erkunden. :)

    VG
    Olli von Wasgesternwar

    • Danke für die positive Vietnam-Geschichte. Ich fand ja auch nicht alles schlecht in Vietnam. Insgesamt hat das Land einfach kein gutes Gefühl bei mir hinterlassen.

  • Vietnam habe ich ganz ähnlich empfunden! Da muss ich nicht noch mal hin. Auch Reykjavik stelle ich mir genauso vor – und bin bisher nicht hingefahren. Da werde ich mir L.A. und Flores wohl auch sparen :-)

    Liebe Grüße
    Nicole

  • Honk if you don´t like Las Vegas! Ja, das ging mir ähnlich dort. Bei mir ist Las Vegas immer wie der Gang zum Zahnarzt: man muss halt hin, da Vegas sich als Knotenpunkt zwischen Kalifornien und dann Mt Zion, Bryce oder Grand Canyon anbietet. Aber man möchte es eher vermeiden. Erst beim letzten Mal habe ich der Stadt etwas Positives abgewinnen können, als ich abseits vom Strip in einem Hostel nächtigte. Und dort in der Ecke hatte es eher den morbiden Charme alter, stillgelegter Hotels. Das fand ich irgendwie nett. Na gut, ich oute mich: in diesem Leben wird aus mir kein Feiertourist mehr.

    Danke jedenfalls für diesen treffenden Beitrag!

  • Mmh, Vietnam ist schon speziell. Ich war vor 15 Jahren dort als Alleinreisende. Die ersten Tage ging es mir genauso. Nach einiger Zeit habe ich mich daran gewöhnt und konnte die Dienstleistungen perfekt für mich nutzen. Ich habe bestimmt, wann ich was haben wollte. Das haben die an meinem Auftreten gespürt, oder sie haben sich ausgetauscht. Nach einiger Zeit wurde ich nicht mehr von den Taxifahreren etc angesprochen, die vor dem Guesthouse warteten. Auch am Strand habe ich ausgehandelt wann ich was haben wollte. Die Mango um 12, die, Krabben um 14.00uhr, Massage um 1600 uhr etc. und dazwischen „do not disturb“ das hat super geklappt, denn es war auch für die Händler bequemer. Allerdings war das nur im Süden. Ingesamt fand ich Vietnam aber wahsinnig spannend. Gerade HCMC. Vielleicht ist es auch aggressiver geworden. Wer nur Strand und Ruhe möchte, ist in Thailand besser aufgehoben. LG Cornelia

    • Danke für deine Schilderungen, Cornelia. Interessant, dass so viele Vietnam so ganz anders empfinden als die anderen Länder Südostasiens. Mir fehlte einfach die Leichtigkeit und Freundlichkeit der anderen Länder. Und nein, ich will nicht nur Strand und Ruhe ;-) Aber mich ständig durchsetzen zu müssen, dazu habe ich auf Reisen auch keine Lust. Das muss ich schon im Alltag oft genug machen ;-)

  • Jedenfalls weiß ich jetzt, dass wir nie miteinander verreisen sollten. Ich liebe ja Museen, Kunstausstellungen und kann mich ewig von einem schrägen Shop zum nächsten treiben lassen. Und offenbar muss ich mal nach Rejkjavik ;) Nach Vietnam will ich auch schon ewig.
    Die überschätzte Stadt ist für mich ganz klar Galway: abgerissenes, hässliches Disneyland mit vielen armen, unzufriedenen Menschen. Dreimal war ich da und jedesmal war es schlimmer! Ich war echt beruhigt, als meine Reisebegleitung das letztesmal auch fand – und die hatte viel erwartet.
    Über einen anderen Ort habe ich mal gebloggt, er ist in der Bretagne und Michelin gibt ihm 2 Sterne von drei möglichen in der Karte. Was ein Reinfall. Ich erlaube mir einen Linkdrop: http://freith.de/stimme/2015/08/05/die-sterne-von-kernascleden/

    • Ach, Britta, wir gehen doch sowieso am liebsten zusammen Mittagessen ;-) An Galway bin ich im Frühjahr nur vorbeigefahren – gut also, dass ich nicht angehalten habe. Und bevor ich in die Bretagne fahre, lese ich doch schnell mal deinen Beitrag dazu.

  • Schade, dass Sie im Vietnam so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wo genau waren Sie überall? Ich war letztes Jahr im Süden unterwegs und habe die Leute eigentlich als recht zuvorkommend wahrgenommen. Das was Sie schildern trifft eigentlich haargenau auf meine Erfahrungen in China zu, vielleicht war ich dadurch auch schon etwas abgehärtet :D

    • Ich bin vom Süden bis zum Norden einmal quer durch Vietnam gereist. Im Norden fand ich die Nähe zu China (und dessen Mentalität) noch mehr spürbar als im Süden.

  • Hallo Sabine,

    ich tu mich schwer damit, einzelne Länder oder Städte als „Flop“ zu bezeichnen. Da ich niemand bin, der Sehenswürdigkeiten nachjagt, kann ich auch gut damit leben, wenn es irgendwo etwas ruhiger ist – sogar seeeehr gut. Wenn es allerdings an dem entsprechenden Ort öde, freudlos und deprimierend ist – das will selbst ich nicht!

    Für mich waren eher Reiseflops: Alles, was ich bisher an geführten Touren im Schnelldurchlauf erlebt habe. Das ist einfach überhaupt nicht mein Ding.

    Um 6 Uhr aufstehen. Um 7 mit einem klimatisierten Kleinbus abgeholt werden und zu einer heißen Quelle gefahren werden, danach der weiße Tempel in Chiang Rai, die Guides werden schon ungeduldig, also schnell weiter zum Goldenen Dreieck mit Besichtigung des Opium Museums, zwischendurch noch schnell 200 km fahren und Mittagessen, dann eine Bootsfahrt auf dem Mekong, eine Insel in Laos, auf der es eigentlich nur nachgemachte Gucci-Handtaschen und streuende Hunde gibt, dann 250 km zurück und abends um 9 mit Kopfschmerzen wieder im Hotel sein, ohne wirklich was erlebt zu haben – nein danke!

    Mit dieser Art des Reisens wird für mich jedes Land zum Flop :-) Andere Leute, wie meine Partnerin, finden solche Touren super und können meinem langsamen Reisetempo nicht viel abgewinnen…

    Liebe Grüße,
    Stefka

    • Hallo Stefka, das kann ich vollkommen nachvollziehen! Geführte Reisen sind für mich der Horror! Daher mache ich alles immer auf eigene Faust (bis auf Tagestouren vor Ort, aber die sind ja auch bewusst ausgewählt).

  • Hallo Sabine,
    toller Artikel! Eigentlich wollte ich ja schon immer mal nach Reykjavík, aber da ich im Urlaub genau so gerne Wanderhosen trage wie Du, ist die Stadt glaube ich eher nichts für mich. Mein persönlicher Reise-Flop war übrigens Neapel, die schlimmste Stadt, in der ich je war.
    Viele Grüße, Claudia

  • Moin!
    Ich hatte eigentlich bisher noch keine wirklichen Flops auf Reisen erlebt. Von den hier aufgeführten Orten kenne ich nur Vietnam und Las Vegas von meinen Reisen. In Las Vegas war ich einen Tag und eine Nacht. Es war ok, ich hab mit 50$ Einsatz gut 400$ gewonnen. Einmal Las Vegas erlebt haben reicht. Wenn ich nochmal dorthin komme, nehme ich Stativ und ne gute Kamera mit um Las Vegas bei Nacht zu fotografieren.
    1998 war ich auf einer 30-tägigen Backpacking-Reise durch Vietnam. Ich habe die Vietnamesen seinerzeit als freundliche Menschen kennen gelernt, hatte viele interessante Gespräche mit Einheimischen. Vorher hatte ich auch schon andere Südostasiatische Länder besucht. Deine Probleme hatte ich nicht, keine Belästigungen oder desgleichen.

      • Las Vegas lag auf einer geführten Tour. Ich hatte ganz bewusst 50US$ für die Tour durch die Casinos eingeplant, Kreditkarte und Traveller-Checks lagen im Hotel-Safe. Gespielt hab ich nur an den 25Cent Slotmachines. Drei mal hab ich an denen 100US$ gewonnen. Es sieht toll aus, mit 400 25Cent Münzen in den Hosentaschen zum Geldwechselschalter zu gehen… Wahrscheinlich hatte der „Glücksspielgott“ ein Erbarmen mit mir… ;-)

  • Ja, bei Reykjavik gebe ich dir recht. Wir waren auf unserer Rundreise einen halben Tag dort. Das war auch okay, es auszulassen hätte sich für mich komisch angefühlt. Aber beim nächsten Mal Island brauche ich nicht noch einmal dorthin.

    In Las Vegas war ich 1994, glaube ich. Wir fanden es ganz lustig mal für einen Abend.

    Natürlich ist es mir auch schon passiert, dass ich einzelne Orte auf einer Reise nicht so schön oder interessant fand, aber von einem ganzen Land bzw. einer kompletten Reise kann ich das bisher nicht sagen.

    • Zum Glück hattet Ihr nur einen halben Tag Reykjavík eingeplant … Wir hatten unseren Mietwagen schon abgegeben und steckten deshalb eineinhalb Tage in der Stadt fest!

  • Ja so unterschiedlich können Ansichten über Städte sein. Wir waren einmal in Las Vegas und fanden es einfach toll, und möchten auch gerne noch mal dahin mit etwas mehr Zeit, wir waren nur eine Nacht, kamen vom Death Valley und haben zuerst die Hotels rund um das MGM Hotel uns angesehen, am Abend dann noch die Las Vegas bei Nacht Tour. War alles sehr beeindruckend. Zum Glück haben wir bis jetzt keine Städte/Reisen gehabt von denen wir sagen mussten, muss nicht noch mal sein :-)
    LG
    Elke

  • Gute Liste!
    Ich habe in Vietnam genau die gleichen Erfahrungen gemacht wie du. Auch ich war vorher in Thailand, Laos etc. unterwegs.
    Auch bei Las Vegas muss ich Dir recht geben. In den 90er Jahren war es noch etwas kultig, aber mittlerweile ist es einfach nur noch nervig. Ich hab’s bei unserem letzten Besuch im Herbst mit dem Oktoberfest in Münche verglichen: Statt Masskrüge haben die Leute 1-Liter-Margarita-Plastikbecher in der Hand, statt auf Bierbänken zu tanzen pilgern sie über den Strip (viele in Elektrorollstühlen), die Italiener am Wochenende sind wahrscheinlich die Texaner etc.

      • Ja, ich habe auch schon viele getroffen, die Vietnam toll fanden. Aber ich denke mal es liegt vielleicht daran, wie Du ja auch schreibst, dass sie vorher noch nicht die anderen Länder Südostasiens kennengelernt haben.

  • Hallo,
    vor ca. 20 Jahren war meine Reise auf die Philippinen ein Flop. Das lag zum einen an vielen Reinfällen und einem magelhaften Reisehandbuch. Vielleicht gebe ich dem Land nochmals eine Chance.
    Bei der Reise in Indien haben ich prachtvolle Paläste und freundliche Menschen in Erinnerung aber jedoch auch sehr viel Schmutz und Dreck. Die Highlights von Indien habe ich gesehen. Ob ich nochmals hinreise steht in den Sternen.
    Lg
    Thomas

      • Dann muss ich da gleich mal eingreifen: Indien ist der Hammer! Ja, es ist schmutzig und anstrengend. Aber es lohnt sich. Indien ist voller uralter Städte, die noch so sind wie vor hunderten von Jahren. Die Menschen sind oft etwas schräg drauf (zum Beispiel die Gurus, die nackt durch die Strassen laufen), aber wenn man auf Reisen wirklich etwas Neues lernen will, dann ist das nirgendwo so leicht wie in Indien.

  • Hm, ich kenne von Deiner Liste nur Las Vegas – und ich liebe es. Wir waren schon drei mal dort und würden jederzeit wieder hin fahren. Aber ich glaube wirklich, LV polarisiert extrem. Entweder man liebt es oder man hasst es.

    Zu den anderen Orten kann ich leider nichts sagen und außer Reykjavík steht auch nichts auf unserer Wunschliste. Dabei steht Reykjavík auch nur da, weil dort der Airport ist. ;-)

    LG Thomas

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