Death Valley: Eindrücke aus der Wüste

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Death Valley2

Death Valley im Juli. Es ist heiß. Das Thermometer zeigt 120 Grad. Fahrenheit wohlgemerkt. Aber es könnten auch Celsius sein, das würde auch keinen Unterschied machen. Die 49 Grad Celsius fühlen sich an, als sei ich in einem Backofen gelandet. In einem mit Umluft, denn zu allem Überfluss weht auch noch ein ständiger Wind, der mir die heiße Luft wie ein Fön ins Gesicht weht.

Death Valley1

Auf dem Hotelzimmer …

… endlich die ersehnte Klimaanlage – sonst immer das erste, was ich ausschalte, weil ich den Zug nicht vertrage. Hier geht es aber nicht ohne. Der Blick aus dem Fenster richtet sich auf einen grünen Rasen. In Anbetracht der Wasserknappheit in diesem Landesteil ein Wahnsinn. Hinter dem Haus soll es sogar einen Golfplatz geben. Mir ist zu heiß, um nachzusehen. Lieber schnell noch zwei T-Shirts waschen und auf den Balkon hängen. Zwanzig Minuten später: Zwei brettharte Shirts wieder ins Hotelzimmer holen. Das ist effizienter als jeder Wäschetrockner.

Death Valley4

Fahrt zum Badwater Basin …

… mit knapp 86 Meter unter Normalnull der tiefste Punkt in Death Valley. Aussteigen und auf dem Weg zum Salzsee den Regenschirm als Sonnenschutz aufspannen. Nützt nichts: Nach zehn Minuten gebe ich auf und schleiche zurück zum klimatisierten Auto. Bin kurz vor einem Hitzekollaps.

Death Valley5

Im Informationszentrum …

… einen spannenden Film über das Volk der Shoshonen anschauen, die im Death Valley leben. Wie halten sie diese Hitze hier aus? Haben sie noch nie daran gedacht, woanders hinzuziehen? „Nein“, ist ihre Antwort im Film „Wir leben schon so lange hier. Das ist unsere Heimat. Wir können uns gar nicht vorstellen, woanders zu leben.“

Ein totes Tal? Von wegen. Für manche bedeutet es das Leben.

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Veröffentlicht am: 28. September 2014

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7 Kommentare

  1. […] Diese Bilder haben mich schon immer fasziniert: Sand und Geröll, wohin das Auge reicht. Diese Ödnis hat auf mich eine wahnsinnige Faszination. Und da ich als kleines Möchtegernhippiemädchen schon immer einmal nach San Francisco wollte, will ich diese Reise auf jeden Fall mit einem Roadtrip ins Death Valley verbinden. Der Death Valley National Park liegt ganz im Osten von Kalifornien, nahe der Grenze zu Nevada und 200 Kilometer von Las Vegas entfernt. Als ich dann das letzte Mal das Buch „How to kill yourself abroad“ gelesen habe und dort wieder aufs Death Valley gestoßen bin – schließlich ist das Tal eines der lebensfeindlichsten Orte der Welt – habe ich mit Manu klargemacht, dass diese Reise unbedingt bald stattfinden muss! Doch wieso tut man sich eigentlich diese unglaubliche Hitze und Dürre an? Das muss ich wohl selbst herausfinden. Bis dahin gibt es Inspiration bei Corinna und Sabine. […]

  2. Katie 4. Mai 2015 um 10:40 - Antworten

    Soweit ich weiss verbieten die grossen Mietwagenanbieter ein Besuch des Death Valley in den Sommermonaten Juni, Juli, August.

    • Sabine 4. Mai 2015 um 19:17

      Nein, verboten ist das Death Valley im Sommer nur für Wohnmobile. Autos können da jederzeit durchfahren.

  3. Wortakzente 1. Oktober 2014 um 18:35 - Antworten

    Oh, einige Stunden, aber so genau erinnere ich mich nicht. Wir kamen aus dem Sequoia Park und waren auf dem Weg nach Las Vegas. Und es war sehr, sehr heiß! Unser Mietwagen war auch nicht so alt, aber vielleicht waren damals die Regeln noch anders? Oder unser Reiseführer nicht auf dem neuesten Stand?

    • Sabine 2. Oktober 2014 um 9:25

      Ich habe gerade gelesen, dass es die Schilder wohl auch heute noch gibt – wir haben sie entweder nicht gesehen oder ignoriert, weil es schlichtweg unmöglich gewesen wäre, dort ohne Klimaanlage zu fahren … ;-)

  4. wortakzente 28. September 2014 um 13:49 - Antworten

    Klimatisierter Wagen? Als wir 1994 dort waren, wurden wir aufgefordert, die Klimaanlage auszuschalten, damit der Motor nicht überhitzt.

    • Sabine 1. Oktober 2014 um 10:49

      Unser Mietwagen hatte zum Glück noch keine 20 Jahre auf dem Buckel, daher durften wir die Klimaanlage angeschaltet lassen ;-) Aber Death Valley ohne Klimaanlage stelle ich mir ziemlich heftig vor … Wie lange habt Ihr es ausgehalten?

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Veröffentlicht am: 28. September 2014

7 Kommentare

  1. […] Diese Bilder haben mich schon immer fasziniert: Sand und Geröll, wohin das Auge reicht. Diese Ödnis hat auf mich eine wahnsinnige Faszination. Und da ich als kleines Möchtegernhippiemädchen schon immer einmal nach San Francisco wollte, will ich diese Reise auf jeden Fall mit einem Roadtrip ins Death Valley verbinden. Der Death Valley National Park liegt ganz im Osten von Kalifornien, nahe der Grenze zu Nevada und 200 Kilometer von Las Vegas entfernt. Als ich dann das letzte Mal das Buch „How to kill yourself abroad“ gelesen habe und dort wieder aufs Death Valley gestoßen bin – schließlich ist das Tal eines der lebensfeindlichsten Orte der Welt – habe ich mit Manu klargemacht, dass diese Reise unbedingt bald stattfinden muss! Doch wieso tut man sich eigentlich diese unglaubliche Hitze und Dürre an? Das muss ich wohl selbst herausfinden. Bis dahin gibt es Inspiration bei Corinna und Sabine. […]

  2. Katie 4. Mai 2015 um 10:40 - Antworten

    Soweit ich weiss verbieten die grossen Mietwagenanbieter ein Besuch des Death Valley in den Sommermonaten Juni, Juli, August.

    • Sabine 4. Mai 2015 um 19:17

      Nein, verboten ist das Death Valley im Sommer nur für Wohnmobile. Autos können da jederzeit durchfahren.

  3. Wortakzente 1. Oktober 2014 um 18:35 - Antworten

    Oh, einige Stunden, aber so genau erinnere ich mich nicht. Wir kamen aus dem Sequoia Park und waren auf dem Weg nach Las Vegas. Und es war sehr, sehr heiß! Unser Mietwagen war auch nicht so alt, aber vielleicht waren damals die Regeln noch anders? Oder unser Reiseführer nicht auf dem neuesten Stand?

    • Sabine 2. Oktober 2014 um 9:25

      Ich habe gerade gelesen, dass es die Schilder wohl auch heute noch gibt – wir haben sie entweder nicht gesehen oder ignoriert, weil es schlichtweg unmöglich gewesen wäre, dort ohne Klimaanlage zu fahren … ;-)

  4. wortakzente 28. September 2014 um 13:49 - Antworten

    Klimatisierter Wagen? Als wir 1994 dort waren, wurden wir aufgefordert, die Klimaanlage auszuschalten, damit der Motor nicht überhitzt.

    • Sabine 1. Oktober 2014 um 10:49

      Unser Mietwagen hatte zum Glück noch keine 20 Jahre auf dem Buckel, daher durften wir die Klimaanlage angeschaltet lassen ;-) Aber Death Valley ohne Klimaanlage stelle ich mir ziemlich heftig vor … Wie lange habt Ihr es ausgehalten?

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