Route im Test: 3 Wochen durch Namibia

Namibia ist etwa zweimal so groß wie Deutschland. Das ganze Land wirst du in einem Urlaub nicht sehen können – obwohl es viele Reisende immer wieder versuchen, so viel wie möglich in ihrer Rundreise unterzubringen. Meine Meinung dazu:

In Namibia gilt (mehr noch als in vielen anderen Ländern): Weniger ist mehr! Die Entfernungen zwischen zwei Orten sind meist sehr groß, man kommt auf den Schotterpisten oft nur langsam voran. Nicht selten haben wir sieben, acht Stunden im Auto verbracht, um zum nächsten Ziel zu gelangen.

Natürlich sind die Fahrten an sich in Namibia schon spannend, weil die Landschaft einfach faszinierend ist. Aber ich persönlich möchte nicht den ganzen Urlaub im Auto sitzen, sondern muss mir ein Land auch „erlaufen“. Daher haben wir bewusst ganz  oft Pausentage eingebaut.

Unsere Route für einen dreiwöchigen Trip durch Namibia

Wo du passende Unterkünfte in Namibia findest, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Was war gut?

Unser Urlaub begann eigentlich erst so richtig, als wir in Aus ankamen, mal zwei Tage an einem Ort waren und die Gelegenheit zum Wandern hatten. Die mehrtägigen Aufenthalte an den anderen Orten waren goldrichtig.

Wir haben bewusst darauf verzichtet, auch noch den beliebten Fish River Canyon im Süden mit einzuplanen – das wäre auf Kosten der mehrtägigen Aufenthalte an anderen Orten gegangen.

Vier Übernachtungen in Etosha haben mir gereicht für die Sichtung von Tieren. Es gibt Leute, die auch länger im Nationalpark bleiben.

Was hätten wir besser machen können?

Die ersten drei Tage waren sehr stressig, weil wir nur jeweils eine Nacht eingeplant hatten. Hier hätte ich gern mit mehr Ruhe meinen Urlaub begonnen.

In Swakopmund hätten auch zwei Übernachtungen gereicht, auf den Bootsausflug hätte ich gut verzichten können.

Den Aufenthalt in Waterberg fand ich nicht sehr beeindruckend, daher würde ich ihn im Nachhinein streichen. Die Fahrt von Etosha nach Windhoek hätten wir auch an einem Tag gut geschafft.

Ich fände es ganz toll, wenn du in den Kommentaren einen Link zu deiner eigenen Routenbeschreibung durch Namibia posten würdest. Dann können sich unsere Leser ihre persönliche Lieblingsroute zusammenstellen. 

Du willst noch mehr über Namibia lesen? Voilà:

 

 

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16 Kommentare

  • Hallo Sabine,

    ein toller Beitrag und sehr schön das du die Unterkünfte und Lodges aufgelistet hast!

    Ich freue mich schon sehr auf meine Reise nach Namibia.

    Allerdings müssen wir gucken welche Route wir nehmen. Wir sind ja nur 10 Tage unterwegs, da wirauch noch in anderen Ländern unterwegs sind.

    Liebe Grüße

    Saskia

    • Hallo Saskia, danke für dein Feedback. Dann wünsche ich viel Spaß in Namibia. Wenn ich nur zehn Tage hätte, würde ich wahrscheinlich nach Sossusvlei und Swakopmund fahren (dort die Little Five Tour machen) und dann hoch nach Etosha. Kommt natürlich drauf an, in welche Länder Ihr noch wollt. Wie sieht denn Eure Route aus?

  • Seufz, da juckt es mir gleich in den Fingern einen Flug zu suchen 😉
    Namibia steht ganz oben auf meiner Liste, du hast mein Fernweh weiter angetrieben.
    Danke für die schöne Routenbeschreibung, das wird mir bei der Planung helfen.

    Liebe Grüße,
    Tanja

  • Hallo Sabine,

    meine erste große Namibia-Reise hatte folgende Route: 1x Kalahari. 1x Fish River Canyon, 2x Klein Aus Vista, 2x Sossusvlei, 2x Swakop, 1x Spitzkoppe, 1x Twyfelfontein, 3x Etosha, 2x Tsumkwe, 1x Waterberg, 1x Windhoek.

    Aus heutiger Sicht würde ich Tsumkwe weglassen und dafür lieber noch mehr Zeit im Damaraland und am Fish River Canyon verbringen.

    Viele Grüße

    Daniela

  • Huhu,

    ich finde eure Route total gut. Ich bin von Südafrika nach Namibia rein gefahren und habe deshalb auch den Fish River Canyon besucht. Dieser ist natürlich sehr spektakulär und der Sonnenuntergang dort einmalig, allerdings ist Namibia an sich schon so wunderschön, dass ich es nicht schlimm finde, ihn nicht zu sehen.
    Das mit Swakopmund kann ich so auch nur bestätigen. Irgendwie hat mich die Stadt nicht so getouched und in Windheok habt ihr auch nicht viel verpasst 😀 Namibias Natur ist eben doch etwas schöner, als die Städte. Wobei Lüderitz hätte ich mir sehr gerne angeschaut, da hatte ich leider keine Zeit mehr für.
    Und vier Nächte in Etosha reichen auch. Wobei ich wahrscheinlich ewig nachts am Wasserloch hätte sitzen können…

    Bei der Beschreibung werde ich gleich schon wieder wehmütig und könnte sofort zurück reisen. Das Land hat es mir echt angetan…

    • Hallo Lynn, danke für deinen Bericht. Dann bin ich ja beruhigt, dass es anderen auch so ging mit Swakopmund. Nach Namibia fährt man halt wegen der Natur und nicht wegen den Städten, nicht wahr?

  • Hallo Sabine,
    das ist ja mal eine super Idee. Und ich hab auch schon ganz neugierig bei dir gelesen, da wir im April in Namibia sein werden. Unsere geplante Route kann ich also erst dann testen…
    Geplant ist sie wie folgt:
    1 Ü Windhoek, 2 Ü in Stampriet (auch Kalahari Farmhouse),2 Ü Fish River Canyon, 2 Ü Lüderitz, 1 Ü Koimasis Guest Farm an der D707, 2 Ü Sesriem, 3 Ü Swakopmund, 2 Ü Damaraland, 5 Ü Etosha (Dolomite, Okaukuejo und Namutoni), 2 Ü Waterberg, 2 Ü Okonjima, 1 Ü Windhoek
    Ich werde berichten, wie es geklappt hat.
    Liebe Grüße aus Hamburg
    Mischa

    • Das hört sich auch nach einer guten Route an. Bin gespannt, wie Euch Namibia gefallen wird. Bin ja schon ein bisschen neidisch … Viel Spaß und ich freue mich auf deine Berichte!

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