Meine Tipps für die Lofoten

Eine Reise zu den Lofoten war schon lange mein Traum, den ich mir im vergangenen Jahr endlich erfüllt habe. Ich habe im Rahmen meines vierwöchigen Roadtrips durch Norwegen eine wirklich wundervolle Woche dort verbracht. Damit du auch deine Zeit auf den Lofoten genießen kannst, habe ich dir ein paar Tipps zusammengestellt:

Anreise

Wir sind aus dem Süden Norwegens gekommen und haben die Fähre von Bodø nach Moskenes genommen. Obwohl wir im Juli, mitten in der Hauptreisezeit, dort waren, haben wir keine Tickets reserviert, sondern uns zeitig in die Schlange am Fähranleger gestellt. Anschließend haben wir einen Spaziergang durch Bodø gemacht und sind rechtzeitig zum angekündigten Start des Ticketverkaufs, zwei Stunden vor Abreise, zum Auto zurückgekehrt. Wem das zu unischer ist, kann auch die Überfahrt auf die Lofoten reservieren. Das geht über Internet oder Telefon, zum Beispiel bei Torghatten Nord.

Abreise

Wer nach dem Lofoten-Abstecher weiter nach Norden fahren will, kann die Straße E10 bis zum Festland nehmen. Wir wollten jedoch Richtung Süden und haben uns daher die 350 Kilometer lange Strecke von Svolvær über Narvik und die E6 wieder hinunter bis auf die Höhe von Svolvær gespart und sind mit der Fähre von Svolvær rüber nach Sktuvik gefahren. Die zweieinhalbstündige Fährfahrt an der Insel Skrova vorbei ist sehr kurzweilig, und der Campingplatz in Skutvik sehr hübsch. Die Reservierung der Fähre kann auch wieder über Torghatten Nord erfolgen.

Abstecher

Wenn du mit dem eigenen Auto unterwegs bist, nutze die Gelegenheit, einfach mal an einer Straße rechts oder links der Hauptroute abzufahren. Oft findest du dort tolle, einsame Landschaften, wo du ein Picknick machen oder einfach nur aufs Meer schauen kannst. Wir sind zum Beispiel nach Fredvang abgebogen und haben dort einen entzückenden Campingplatz direkt am Meer entdeckt (leider hatten wir da schon woanders etwas gebucht). Und auch der Abstecher ins weitgehend verlassene Nesland war sehr hübsch – auf dem Rückweg entdeckten wir eine Gruppe Kletterer im Berg hängen. Kleine Nebenstraßen gibt es auf den Lofoten einige – lass dich einfach überraschen, was sie dir bieten.

Bei Regen

In Norwegen kannst du nicht immer mit gutem Wetter rechnen. Auch wir hatten auf den Lofoten einen komplett verregneten Tag. Gut, dass wir uns gerade auf Tour mitten auf den Inseln befanden – denn da kam das Wikingermuseum in Borg wie gerufen. In Borg steht das größte Langhaus, das jemals entdeckt wurde. Experten vermuten, dass es früher der Sitz eines der mächtigsten Wikingerhäuptlinge Nordnorwegens war. In dem wieder aufgebauten, über 80 Meter langen Haus zeigen heute zahlreiche Handwerker ihre Arbeit, und als Besucher darfst du vieles selber anfassen und ausprobieren. Im Haupthaus des Museums erfährst du mit einem Audio-Guide viel Interessantes über die Geschichte der Wikinger. Es war ein spannender Tag – nur eine Fahrt mit dem Wikingerschiff blieb uns aufgrund des Dauerregens verwehrt.

Bei Hitze

Wenn du wie wir das Glück hast, dass du einen warmen Sommer in Norwegen erwischst, wartet in Svolvær eine kühle Überraschung auf dich: In der Ausstellung Magic Ice direkt am Hafen stehen Skulpturen, die komplett aus Eis geformt sind und das Leben der Fischer auf den Lofoten zeigt. Mit einem warmen Umhang geht es in die dunklen Hallen, in denen die Eiskunstwerke mit buntem Licht angestrahlt werden (manchmal war es ein bisschen arg duster, um alles erkennen zu können). Am Ende gibt es an der Eisbar einen coolen Drink. Kein billiger Spaß, aber ein schöner Zeitvertreib, bevor es mit der Fähre wieder zurück ans Festland geht.

Hast du noch weitere hilfreiche Ratschläge zu den Lofoten? Oder hast du vielleicht eine Frage zu deiner nächsten Norwegen-Reise? Dann immer her damit in den Kommentar!

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