Jahresrückblick: Reise-Highlights 2019

StreetArt-Bild Junge auf Motorrad

Eigentlich wollte ich schon früher den diesjährigen Jahresrückblick schreiben. Doch dann wurde es wie immer kurz vor Weihnachten hektisch. Daher blicke ich erst heute, an meinem ersten Ferientag, auf mein Reisejahr 2019 zurück. Was ist passiert? Wohin hat es mich in diesem Jahr verschlagen? Was waren die Reise-Highlights? Komm nochmal mit mir auf die Reise:

Januar 2019: Mallorca

Den Jahreswechsel 2018/2019 haben wir im Süden verbracht: Auf Mallorca hatten wir uns eine Finca gemietet (leider ohne Heizung) und sind mit dem Auto über die Insel gefahren. Schön leer war es dort zu dieser Jahreszeit – manchmal sogar etwas zu leer, zum Beispiel als wir auf der Suche nach geöffneten Restaurants waren. Das ist im Winter auf Mallorca gar nicht so leicht. Deshalb bekommt unsere Reise zu Silvester auf Mallorca von mir 3 von 5 Sternen: Die Ruhe auf der Insel war top – die Möglichkeiten, etwas zu essen und eine warme Unterkunft zu finden, waren eher so lala.
★★★☆☆

Blick über Berge aufs Meer
Wandern auf Mallorca bei schönstem Wetter.

März: Niederlande

Zu Karneval sind wir aus Köln geflüchtet und drei Tage nach Arnheim gefahren. Ziel war dort vor allem der Burgers Zoo, einer der schönsten Zoos in Europa. Leider hatten wir etwas Pech an diesem Wochenende: Es hat viel geregnet, sodass die Tiere nicht wirklich Lust hatten, sich zu zeigen. Der Zoo an sich ist wirklich sehr schön gestaltet. Wir werden sicherlich noch einmal bei besserem Wetter hinfahren. Meine Wertung: 4 von 5 Sternen. Für das Wetter kann der Burgers Zoo schließlich nichts.
★★★★☆

Pinguin im Zoo
Pinguine sind nicht die einzigen Bewohner im Burgers Zoo in Arnheim.

März: Berlin

Ebenfalls im März steht traditionell der Besuch der ITB, der weltweit größten Reisemesse auf dem Programm. Auch dieses Jahr bin ich vor allem wegen der anderen Reiseblogger nach Berlin gefahren: Nirgendwo trifft man so viele Gleichgesinnte auf einem Fleck. Diverse Bloggertreffen auf der ITB boten Gelegenheit zum Austausch, zum Kennenlernen und zum Wiedersehen. Die Gespräche mit den Ausstellern der ITB klangen wie so oft zunächst vielversprechend – am Ende wurden aber nur sehr wenige der gemeinsamen Ideen tatsächlich auch realisiert. Schade eigentlich. Der diesjährige ITB-Besuch bekommt daher von mir 4 von 5 Sternen – aber nur wegen der viele Bloggerbegegnungen.
★★★★☆

Messe Berlin
Die ITB – Bloggerschwerpunkt im März.

April: Estland

In den Osterferien waren wir das erste Mal im Baltikum: Wir flogen nach Tallinn und haben mit dem Mietwagen eine Woche lang Estland erkundet. Der Schwerpunkt unserer Reise lag auf der Natur: Moorschuhwandern, Kayak fahren, Bären beobachten – Estland ist ein tolles Ziel für Naturfreunde. Mit dem Wetter hatten wir auch sehr viel Glück, sodass wir alles machen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Estland bekommt allein wegen seiner Natur 5 von 5 Sternen von mir.
★★★★★

Moorseen in Estland
Moorseen in Estland – eines meiner Reise-Highlights dieses Jahr.

Mai: Niederlande

Im Mai ging es schon wieder ins Nachbarland, dieses Mal auf die Insel Texel. Vier Tage lang habe ich auf einer Pressereise die Insel erkundet. Ich bin zum ersten Mal ein E-Bike gefahren, habe auf einem Erlebnisbauernhof Schäfchen gefüttert und bin am Strand spazieren gegangen. Das Wetter war leider nur so mittelmäßig: trocken, aber grau. Mit Sonne ist Textel sicherlich noch schöner. Meine Wertung: 5 von 5 Sternen – weil Texel mehr zu bieten hat als ich auf den ersten Blick erwartet hatte.
★★★★★

Seelöwe im Pool
Das Ecomare – einer der Besuchermagnete auf Texel.

Juli/August: Malaysia

In den Sommerferien sind wir dieses Jahr nach Malaysia gefahren. Eigentlich wollten wir nach Sri Lanka, haben die Reise aber aufgrund der Anschläge zu Ostern storniert. Daher war Malaysia eher eine Notlösung, und ich hatte nicht viel Zeit, mich auf das Land vorzubereieten. Vielleicht war das mit ein Grund, warum es uns in Malaysia nicht so gut gefallen hat wie in anderen südostasiatischen Ländern. Der Regenwald Taman Negara war uns nicht ursprünglich genug, die vermeintlichen Trauminseln Perhentians hatten wir uns auch anders vorgestellt, die Cameron Highlands waren total zugebaut. Alles in allem gebe ich Malaysia leider nur 3 von 5 Sternen.
★★★☆☆

Schilder im Regenwald
Wanderung in Taman Negara.

September/November: Hamburg

Ende September und Ende November war ich gleich zweimal für ein langes Wochenende in Hamburg, weil Freundinnen von mir ihren 50. Geburststag gefeiert haben. Hamburg wird mehr und mehr zu meiner Lieblingsstadt in Deutschland. Ob eine Schifftstour auf der Elbe (die Fahrt ist im Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt inklusive!) oder eine Besichtigung der Elbphilharmonie: Langweilig wird es mir in Hamburg nie. Also: Volle Sternezahl für Hamburg!
★★★★★

Blick über Hamburg von der Elbphilharmonie
Auf der Besucherplattform der Elbphilharmonie.

Dezember: Harz

Direkt nach Weihnachten werden wir noch einmal die Koffer packen und eine Woche in den Harz fahren. Ich habe schon viele Gegenden in Deutschland besucht – aber die Mitte unseres Landes ist bislang ein weißer Fleck auf meiner Deutschlandkarte. Das wollen wir nun ändern. Ich bin gespannt und freue mich auf ein paar ruhige Tage mit Wandern, Städtchen schauen und einfach mal abschalten. Wie viele Punkte der Harz bekommen wird? Schauen wir mal …

Ich wünsche dir je nach Gusto ein besinnliches/fröhliches/ruhiges/familiäres Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr! Danke, dass du Ferngeweht liest und mich auf meinen Reisen begleitest.
Wie war dein Reisejahr 2019? Welches waren deine Highlights? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade „Jahresrückblick – Reise Highlights 2019“ des Reiseblogs Reisewut sowie an der Blogparade „Reisehighlights aus 2019“ von Yummy Travel teil.

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1 Kommentar

  • Nach fünf Jahren und deshalb fünf Jahre zu spät war ich endlich wieder einmal in Tel Aviv. Im Mai war das Wetter perfekt genug, um die Stadt zu Fuss und in Sommerkleidung zu erkunden. Abends saß ich am Strand mit einer Dose Goldstar in der Hand und den Füssen im Sand (toller Reim), schreibe und schaute den Joggern zu. Und fand ihr Abendprogramm deutlich besser.
    Die Stadt der streunenden Katzen, des leckeren Israeli Salad und der Bauhaus-Bauten verleiden nie. Noch weniger der Carmel Shuk, auch wenn der absolut kein Geheimtipp ist. Aber immer ein Erlebnis. Denn auf dem Shuk finden sich von Chanukka-Kerzenleuchtern made in China bis Salat-Gewürzen alles, was das Touristen-Herz begehrt.

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