Meine schönsten Bilder 1/2018

Huch, ist denn das erste Halbjahr 2018 schon vorbei? Noch nicht ganz. Aber da Michael vom Blog „Erkunde die Welt“ heute seine Fotoparade „Die schönsten Bilder aus dem 1. Halbjahr 2018“ eröffnet hat und ich im Laufe des Juni wohl keine nennenswerten Fototouren mehr machen werde, bekommst du von mir heute schon meine Best-of-Auswahl präsentiert.

Wie immer hat Michael verschiedene Kategorien vorgegeben, zu denen wir unsere besten Bilder suchen durften. Manche meiner Fotos hätten gleich in mehrere Kategorien gepasst. Daher fiel die Auswahl und die Zuordnung dieses Mal wieder schwer. Hier kommen meine – wie ich finde – besten Bilder der letzten sechs Monate:

Schönstes Foto: Nacht

So richtig Nacht ist es in diesem Augenblick nicht mehr. Eher der Übergang zwischen Nacht und Tag. Und wo kam man den schöner bestaunen als über den Wolken? Ich liebe den Blick aus dem Flugzeugfenster auf einen Sonnenaufgang. Zu wissen, dass ich hier oben die Erste bin, die an diesem Morgen die Sonnenstrahlen erblickt. Auch wenn das heißt, dass wir verdammt früh aufstehen mussten, um den Flieger noch im Dunkeln zu erwischen.

Das Flugzeug, das du auf diesem Bild siehst, hat uns nach Madeira gebracht. Und nach zehn Tagen über den Jahreswechsel auf der schönen Insel im Atlantik kann ich dir versichern: Das frühe Aufstehen für den Hinflug hat sich definitiv gelohnt!

Schönstes Foto: Nah

Ich liebe ja meine Bridgekamera mit ihrem Zoom von umgerechnet 1200 Millimetern. Ohne das wäre es mir kaum möglich gewesen, den Tölpeln an den Bempton Cliffs in Nordostengland so nah zu kommen. Tausende von Vögeln sammeln sich jedes Jahr zum Brüten an den Klippen.

Außer den Tölpeln findest du dort unter anderem auch Lummen, Eissturmtaucher und Papageitaucher. Meistens jedenfalls. Wir hatten leider bei unseren Lieblingsvögeln, den Papageitauchern, wenig Glück. Hier liest du, warum sich Birdwatching an Bempton Cliffs trotzdem lohnt.

Schönstes Foto: Nass

Nass war unser England-Urlaub allemal, vor allem diese Wanderung am Lake Hawes. Der Lake District besteht – wie der Name schon sagt – ohnehin aus viel Wasser. Bei dieser Wanderung ganz im Osten des Nationalparks kamen auf 800 Meter Höhe noch Schneefelder hinzu. Und dann fing es auch noch an zu regnen …

Aber egal: Damit muss man in England immer rechnen. Daher kann ich Nordengland auch über Ostern jedem Natur- und Wanderfreund ans Herz legen.

Schönstes Foto: Farbtupfer

Ich wohne ja direkt am Waldrand. Und der Wald ist vor allem eins: grün. Daher freue ich mich jedesmal, wenn ich bei meinen Spaziergängen mal über bunte Blümchen stolpere. Wie hier über diesen kleinen lilafarbenen Storchschnabel, der zur Familie der Geranien gehört (korrigiert mich, wenn ich falsch liege – ich bin nicht so die Pflanzenexpertin). Vor allem Im Frühjahr wachsen diese Blumen ziemlich häufig am Wegesrand. Hübsch, nicht wahr?

Schönstes Foto: Kontrast

Bei der Kategorie „Kontrast“ habe ich mich besonders schwergetan. Doch dann bin ich auf dieses Bild gestoßen, dass ich in den Yorkshire Dales gemacht habe. Diese Täler liegen östlich des Lake Districts.

Im Frühling sammeln sich hier große Vogelschwärme. Wir hatten Glück und sahen eine ganze Reihe von Kiebitzen und Staren. Dieses Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt – rundherum flogen noch mehr Vogelschwärme. Sie sind aber so schnell, dass es schwer ist, sie überhaupt zu fotografieren. Daher freue ich mich besonders über diesen Glückstreffer.

Allerschönstes Foto

Und noch einmal England (Ihr merkt schon, ich bin ein Fan dieser Gegend!). Der Lake District hat nicht nur tolle Seen zu bieten, sondern auch Atem beraubende Pässe. Die Straßen sind so schmal, dass man entgegenkommende Fahrzeugen in Ausweichbuchten passieren lassen muss. Und alle paar Meter mussten wir anhalten, um solche Aussichten zu genießen. Sagte ich schon, dass sich eine Reise nach England lohnt …?

Das waren sie auch schon, meine schönsten Fotos aus dem ersten Halbjahr 2018. Welches hat dir dieses Mal am besten gefallen? Und wenn du noch mehr schöne Bilder sehen willst, schau doch mal bei Erkunde die Welt vorbei.

PS: Das Bild ganz oben im Beitrag habe ich übrigens in Wolfenbüttel gemacht. Dort fand im April dieses Jahres das Reiseblogger-Barcamp statt. Diesen Satz an der Wand eines Fachwerkhauses fand ich eine besonders passende Lebensweisheit, die man viel öfter mal beherzigen sollte. Daher zählt es allein aufgrund seiner Aussage zu meinen Lieblingsbildern.

Hier findest du meine Bilder aus den vorherigen Fotoparaden:

Meine schönsten Bilder 2/2017

Meine schönsten Bilder 1/2017

Meine schönsten Bilder 2/2016

Meine schönsten Bilder 1/2016

Meine schönsten Bilder 2/2015

Meine schönsten Bilder 1/2015

 

 

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